Blumen im Winter?! – Das passiert mit den Bl├╝hwiesen im Winter

Blumen im Winter?! – Das passiert mit den Bl├╝hwiesen im Winter

Blumen im Winter?! – Das passiert mit den Bl├╝hwiesen im Winter

Ein farbenfroher Teppich aus Wildblumen schm├╝ckt im Sommer die Landschaft. In ihm tummeln sich Wildbienen, Schmetterlinge, K├Ąfer und andere Insekten. Jetzt, wo der Herbst sich dem Ende neigt und der Winter immer n├Ąher r├╝ckt, f├Ąrben sich nicht nur die Laubb├Ąume wundervoll bunt und verlieren ihre Bl├Ątter. Auch die Blumen auf den Bl├╝hwiesen bereiten sich auf den langen Winter vor.

In diesem Blogartikel werfen wir einen n├Ąheren Blick darauf, was mit den Wildblumen auf den Bl├╝hwiesen im Winter passiert und wie die verschiedenen Tiere und Insekten sich auf den bevorstehenden Winter vorbereiten. Dieser Prozess ist faszinierend und gibt uns einen Einblick in die erstaunliche Anpassungsf├Ąhigkeit der Pflanzen- und Tierwelt.

Geheimnisse der Wildblumen im Herbst: Vorbereitung auf den Winter

Der Herbst ist eine faszinierende Jahreszeit, in der sich die Natur auf den Winter vorbereitet. W├Ąhrend die Bl├Ątter der B├Ąume in leuchtenden Farben erstrahlen und langsam beginnen ihre Bl├Ątter zu verlieren, beginnen viele Wildblumen mit ihrem ganz eigenen Prozess, um sich auf die kalten Monate vorzubereiten.┬á

Eine bemerkenswerte Anpassung, die Wildblumen im Herbst vornehmen, ist das Zur├╝ckziehen von N├Ąhrstoffen in ihre Wurzeln. Dieser Prozess, auch als Seneszenz bezeichnet, erm├Âglicht es den Pflanzen, ihre wertvollen Ressourcen ├╝ber den Winter hinweg zu konservieren. W├Ąhrend die Bl├Ątter welken und abfallen, werden die N├Ąhrstoffe in den Wurzeln gespeichert, um im Fr├╝hling erneut genutzt zu werden.

Einige Pflanzen bilden im Herbst Samenkapseln oder Fr├╝chte aus. Diese dienen nicht nur der Vermehrung der Pflanzen, sondern sind ebenfalls eine wichtige Nahrungsquelle f├╝r V├Âgel und andere Tiere. W├Ąhrend die Tiere sich von den Fr├╝chten ern├Ąhren, tragen sie unwissentlich zur Verbreitung der Pflanzen bei.┬á

Einige Wildblumen haben im Gegensatz zu anderen Pflanzenarten einen zweij├Ąhrigen Wachstumszyklus. Ein Beispiel daf├╝r ist die K├Ânigskerze.

Kornblume in Bl├╝hwiese

Im ersten Jahr bildet sie eine Blattrosette und investiert all ihre Energie in die Entwicklung ihrer Wurzeln. Im folgenden Jahr w├Ąchst aus dieser Blattrosette dann eine Bl├╝te heran, welche ebenfalls Samen enth├Ąlt. Dieser Lebenszyklus erm├Âglicht es den Pflanzen, sich optimal an ihre Umgebung anzupassen und erlaubt es ihnen, sich erfolgreich zu verbreiten.

W├Ąhrend die Wildblumen im Herbst ihre N├Ąhrstoffe zentrieren (Verlagerung der N├Ąhrstoffe aus den Bl├Ąttern in die Wurzeln oder andere Speicherorgane wie Zwiebeln) und damit ihre Bl├Ątter welken, behalten Gr├Ąser ihre Struktur h├Ąufig bei und betreiben so lange wie m├Âglich Fotosynthese.┬á Verschiedene Tier- und Pflanzenarten k├Ânnen in den dichten Grasb├╝scheln Schutz vor den winterlichen Witterungen finden.

Warum wir unsere Blühwiesen auch im Winter stehen lassen 

Bl├╝hwiesen sind ein wichtiger Bestandteil des Naturschutzes und tragen zur F├Ârderung der Biodiversit├Ąt und zur Erhaltung von Lebensr├Ąumen f├╝r Insekten und andere Tiere bei.┬á

Eine Frage, welche uns h├Ąufig gestellt wird, ist, weshalb wir unsere Bl├╝hwiesen mehrj├Ąhrig anlegen und warum wir diese nicht einfach vor dem Winter abm├Ąhen und im Fr├╝hjahr neu auss├Ąen.

Die Antwort darauf ist, dass die Pflanzen der Bl├╝hwiese im Winter zwar kein Angebot mehr an Pollen und Nektar als Futterquelle f├╝r die Insekten bieten. Dennoch haben sie weiterhin eine wichtige Funktion: Zum einen speichern die Pflanzenreste COÔéé. Zum anderen dienen Bl├╝hwiesen auch im Winter als Lebensraum f├╝r zahlreiche Insekten, welche in den St├Ąngeln ├╝berwintern. Mehr dazu, wie Insekten in den Bl├╝hwiesen ├╝berwintern, findest du im n├Ąchsten Abschnitt.

Neben dem Schutz vor den winterlichen Witterungen tragen mehrj├Ąhrige Bl├╝hwiesen zur Bodengesundheit bei. J├Ąhrliche Bodenbearbeitung, um jedes Fr├╝hjahr neue Bl├╝hwiesen anzulegen, k├Ânnte die Bodengesundheit beeintr├Ąchtigen und die Lebensr├Ąume von Bodenorganismen wie z.B. den Regenw├╝rmern beeintr├Ąchtigen. Regenw├╝rmer sind von entscheidender Bedeutung, um die Bodenstruktur zu verbessern und N├Ąhrstoffe im Boden zu zirkulieren. Durch das Anlegen von mehrj├Ąhrigen Bl├╝hwiesen bleibt der Boden intakt. Dies tr├Ągt langfristig zu einer ges├╝nderen Umwelt bei.

Wildbienen im Winter: Ihre erstaunliche ├ťberlebensstrategie

Wildbienen sind faszinierende Tiere, welche h├Ąufig im Schatten ihrer ber├╝hmten Verwandten, den Honigbienen stehen. Sobald der Herbst kommt und die Natur sich langsam aber sicher auf den Winter vorbereitet, zeigen Wildbienen erstaunliche F├Ąhigkeiten, um sich an die ver├Ąnderte Umgebung anzupassen und um den Winter zu ├╝berleben.┬á

Viele Wildbienenarten leben, im Gegensatz zu ihren Verwandten, den Honigbienen solit├Ąr. Dies bedeutet, dass sie alleine leben und Nester anlegen. Im Sommer legen sie ihre Eier in diese Nester und versorgen ihre Larven mit Pollen und Nektar.┬á

Im Herbst haben die Larven ihre Entwicklung gr├Â├čtenteils abgeschlossen und verpuppen sich. Die verpuppten Larven der Wildbienen ├╝berwintern in ihren Nestern, die sich oft in totem Holz, in der Erde oder in hohlen St├Ąngeln befinden. Diese Nester dienen als Schutz vor den niedrigen Temperaturen und anderen widrigen Bedingungen des Winters. Die Winterruhe erlaubt es den Wildbienen, die Wintermonate gesch├╝tzt zu ├╝berstehen. Sobald es Fr├╝hling wird, schl├╝pfen die jungen Bienen aus ihren Zellen.

Im Gegensatz zu Wildbienen leben die Honigbienen innerhalb ihrer Gemeinschaft und halten in ihrem Bienenstock Winterruhe. Sie ern├Ąhren sich von den Vorr├Ąten, die sie im Sommer gesammelt haben. Dazu z├Ąhlen Honig und Pollen.

Wie ├╝berleben Schmetterlinge den Winter?

Schmetterlinge ├╝berwintern in einer Vielzahl von Entwicklungsstadien. Abh├Ąngig, je nach Art, ├╝berwintern sie als Ei, Larve, Puppe oder sogar als erwachsener Falter. Die Schmetterlingsarten Admiral oder Tagpfauenauge ├╝berwintern beispielsweise als ausgewachsener Falter in Hohlr├Ąumen.

Kornblume in Bl├╝hwiese

Bei diesen Hohlr├Ąumen kann es sich auch um deinen Schuppen handeln. Aber auch Dachb├Âden oder Baumh├Âhlen nutzten die Tiere als R├╝ckzugsort. In dieser Phase verlangsamen sie ihren Stoffwechsel stark. Dies erlaubt ihnen ausreichend Energie zu sparen, um den niedrigen Temperaturen zu trotzen.

Andere Schmetterlingsarten, wie die des kleine Wiesenv├Âgelchen ├╝berwintern als Larve in der Vegetation. Diese Larven finden Schutz unter Bl├Ąttern oder in Grashalmen der Bl├╝hwiesen und verbringen die Wintermonate in einem Zustand der Diapause, einer Art Winterruhe.

Exkurs – Zecken im Herbst

W├Ąhrend der Gedanke an Zecken im Sommer bei den meisten Menschen noch recht pr├Ąsent ist, denken vermutlich die wenigsten im Herbst und Winter ├╝ber diese kleinen Tiere nach. Kein Wunder, wo M├╝cken, Wespen und andere Insekten in diesen kalten Jahreszeiten auch weniger pr├Ąsent sind.

Jedoch, anders als viele Insekten, die im Winter in die Winterstarre gehen, um Energie zu sparen, bleiben Zecken aktiv und suchen nach Wirten, um sich zu ern├Ąhren. Dies sind meistens Tiere mit Fell, wie z.B.┬á M├Ąuse und Rehe. Sie dienen als Schutz und die Zecken ern├Ąhren sich von ihnen.┬á

├ťberwintern Zecken nicht an einem Wirt, suchen sich Zecken einen gesch├╝tzten Ort, um den Winter zu ├╝berdauern. Dies k├Ânnen Spalten in einer Baumrinde, unter Laub oder in Totholz sein. Diese Orte bieten der Zecke eine hohe Luftfeuchtigkeit und Schutz vor kalten Temperaturen. Zudem nutzen sie Nester von M├Ąusen oder Fuchsh├Âhlen als Verstecke. Eine dicke Schneedecke gef├Ąllt Zecken ├╝brigens auch. Denn unter ihr ist es w├Ąrmer als der Gefrierpunkt.

Ein weiterer ├ťberlebensmechanismus von Zecken im Winter ist die Eiablage. Weibliche Zecken legen im Herbst ihre Eier an gesch├╝tzten Orten ab und sterben dann. Die Eier ├╝berwintern und im Fr├╝hjahr schl├╝pfen die Larven, um sich auf die Suche nach Wirten zu machen.

Sobald die Temperatur jedoch unter 4 ┬░C f├Ąllt, sind Zecken weniger aktiv. In dieser Phase gehen auch Zecken in eine Art Winterstarre, um ihren Stoffwechselprozess zu reduzieren. In diesem Zustand k├Ânnen sie Wochen bis Monate ohne Nahrung auskommen. Zecken werden aktiv, sobald es mehrere Tage lang sieben Grad Celsius oder w├Ąrmer ist. In Deutschland erstreckt sich die Zeckensaison normalerweise von Februar bis Oktober, kann aber je nach Wetter variieren. Bei milden Wintern erwachen Zecken fr├╝hzeitig, oder sie verfallen gar nicht in die Starre. Dies zeigt, dass Zecken zunehmend das ganze Jahr ├╝ber aktiv sind.

Unabh├Ąngig von der Jahreszeit ist Vorsicht vor Zecken geboten, da sie gef├Ąhrliche Krankheitserreger ├╝bertragen k├Ânnen. Schutzma├čnahmen wie lange Kleidung, festes Schuhwerk und regelm├Ą├čige Kontrollen des K├Ârpers sind sinnvoll. Bei einem Zeckenstich sollte die Zecke vorsichtig mit einer Pinzette oder Zeckenzange entfernt werden. Insgesamt erfordert die Anwesenheit von Zecken, auch im Winter, Aufmerksamkeit und Vorsicht w├Ąhrend Outdoor-Aktivit├Ąten, unabh├Ąngig von der Temperatur.

Insekten im Winter

Hast du dich auch schon mal gefragt, wo die vielen kleinen Tierchen, welche im Sommer so zahlreich durch die Luft schwirren oder eifrig durchs Gras rascheln, im Winter sind?Kaum neigt sich der Herbst dem Ende zu, scheinen die Insekten wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Und tats├Ąchlich sind sie das in gewisser Weise auch.┬áEbenso wie Wildbienen oder Schmetterlinge haben K├Ąfer und andere Insekten ihre ganz eigene ├ťberlebensstrategie, um durch den Winter zu kommen.┬á

Um sich vor den winterlichen Bedingungen zu sch├╝tzen, graben sich viele K├Ąfer bereits im Herbst in den Boden ein. Dieses unterirdische Versteck bietet den kleinen Tierchen nicht nur Schutz vor den eisigen Temperaturen, auch sch├╝tzt es sie vor Fressfeinden. Andere Insekten suchen Unterschlupf unter Laub oder Steinen. Insekten wie zum Beispiel Wanzen, Heuschrecken und Zikaden ├╝berwintern in der Diapause. Dieser Zustand f├Ąhrt den Stoffwechsel auf ein Minimales herunter und erm├Âglicht den Insekten ausreichend Energie zu sparen, um durch den Winter zu kommen. Andere Insektenarten, welche im Normalfall den Winter nicht ├╝berleben, nutzen eine andere Strategie, um ihre Nachkommen durch den Winter zu bringen. Zu diesen Insekten z├Ąhlt beispielsweise der Marienk├Ąfer. W├Ąhrend die erwachsenen Tiere im Herbst sterben, ├╝berstehen ihre Nachkommen den Winter als Ei oder als Larven. Bevor die Weibchen sterben, legen sie ungef├Ąhr 1800 bis 3500 Eier. Um die Eier vor winterlichen Wettereinfl├╝ssen und Fressfeinden zu sch├╝tzen, legen die Weibchen ihre Eier unter Bl├Ątter, in Rinden oder im lockeren Erdboden ab. In diesen Verstecken sind die Eier etwas isoliert. Im Laufe der Zeit entwickeln sich aus diesen Eiern Larven, welche im Fr├╝hling als adulte Marienk├Ąfer hervorkommen. Trotz der Bem├╝hungen des Weibchens wachsen aus den bis zu 3500 Eiern nur wenige Marienk├Ąfer heran.

Ganzj├Ąhrige Bedeutung der Wildblumen

Egal ob Schmetterling, Marienk├Ąfer oder Wildbienen. Jede Art hat ihre ganz eigene faszinierende ├ťberlebensstrategie, um der kalten Jahreszeit zu trotzen und im Fr├╝hjahr unsere Wiesen, Felder und G├Ąrten erneut zu beleben.┬á

Kornblume in Bl├╝hwiese

Nicht nur im Sommer spielen die Wildblumenwiesen eine wichtige Rolle als Lebensraum f├╝r diese Tierchen. Auch im Winter, selbst wenn die Bl├╝ten und Pflanzen verbl├╝ht und verwelkt sind, bieten Bl├╝hwiesen einen Lebensraum und einen R├╝ckzugsort. Auch bieten die Samen vieler Wildblumen im Herbst und Winter eine wichtige Nahrungsquelle f├╝r V├Âgel und Kleintiere. Damit unterstreicht die Bl├╝hwiese, mit ihren vielf├Ąltigen Funktionen ihre ganzj├Ąhrige Bedeutung f├╝r die Biodiversit├Ąt.

FAZIT

Bl├╝hwiesen haben auch im Winter eine wichtige Funktion, indem sie Lebensr├Ąume f├╝r Insekten schaffen und diese dort auch ihre Larven f├╝r die Vermehrung sicher ablegen k├Ânnen.┬á

Auch wenn Bl├╝hwiesen im Winter vielleicht gr├Ąulich-br├Ąunlich aussehen, sind sie voller Leben!┬á

Unterst├╝tze du jetzt auch das Leben in den Bl├╝hwiesen mit einer Patenschaft in deiner Region – das ist du auch ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk f├╝r deine Liebsten.┬á

ARTENPOST

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Nachhaltige Landwirtschaft – Keine Ernte ohne Naturschutz?

Nachhaltige Landwirtschaft – Keine Ernte ohne Naturschutz?

Nachhaltige Landwirtschaft – Was hat Naturschutz mit einer erfolgreichen Ernte zu tun?

Der Oktober steht vor der T├╝r und wir n├Ąhern uns einem der ├Ąltesten Feste ├╝berhaupt – dem Erntedankfest, das seit rund 5.000 Jahren gefeiert wird.

Wir m├Âchten diesen Anlass nicht nur daf├╝r nutzen, um dankbar f├╝r die t├Ągliche Arbeit von Landwirtinnen und Landwirten zu sein, sondern m├Âchten auch darauf aufmerksam machen, wie wichtig ein Zusammenspiel zwischen Landwirtschaft und Naturschutz ist.┬á

Denn ohne eine funktionierende Natur funktioniert auch die Landwirtschaft nicht. 

Was landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland leisten, vor welchen Herausforderungen sie t├Ąglich stehen und was Bl├╝hwiesen und andere Naturschutzma├čnahmen mit ihren Ernteertr├Ągen zu tun haben – darum geht es in diesem Blogartikel. Viel Spa├č beim Lesen!

Was die Landwirtschaft in Deutschland leistet

In Deutschland leben 83 Mio. Menschen. Von ihnen arbeiten im Jahr 2022 fast eine Million in rund 258.740 landwirtschaftlichen Betrieben daran, uns alle mit sicheren und hochwertigen Nahrungsmitteln zu versorgen (vgl. Statistisches Bundesamt, 2022). Sie bewirtschaften und pflegen ungef├Ąhr die H├Ąlfte der Fl├Ąche Deutschlands. Das entspricht ca. 16,6 Mio. Hektar. Rein rechnerisch kann damit rund 90 % des Bedarfs an Lebensmitteln in Deutschland aus heimischer Erzeugung gedeckt werden (vgl. Bundesministerium f├╝r Ern├Ąhrung und Landwirtschaft, 2020). Wobei dieser Wert in der Praxis durch Faktoren wie der Globalisierung und der Arbeitsteilung niedriger ausf├Ąllt.

Kartoffeln, Milchprodukte, Schweinefleisch und Getreide geh├Âren jedenfalls beispielhaft zu den Produkten, mit denen Deutschland den Eigenbedarf decken k├Ânnte. Gem├╝se und vor allem Obst dagegen werden weitestgehend aus anderen L├Ąndern importiert.

Was Landwirte daf├╝r leisten, wird bei einem Blick auf ihre t├Ąglichen Aufgabenbereiche klarer. Denn diese sind vielf├Ąltig und umfangreich:┬á

ÔÇ×Wer einen Betrieb erfolgreich f├╝hren will, muss nicht nur die Produktionsabl├Ąufe beherrschen, sondern sich mit Betriebswirtschaft bis in die Weltm├Ąrkte auskennen, eine gro├če Vielfalt an rechtlichen Vorschriften und F├Ârderrichtlinien verstehen, beachten und nutzen, moderne Techniken und digitale Anwendungen beherrschen, ├╝ber tiergerechte Haltung und schonende Bodenbearbeitung Bescheid wissen, ein Gesp├╝r f├╝r Marketing haben und vieles mehrÔÇť, so das Bundesministerium f├╝r Ern├Ąhrung und Landwirtschaft (2020, S. 9).

Dass das nicht einfach ist, liegt auf der Hand. Vor allem, da Vorgaben, Gesetze und Marktbedingungen einem st├Ąndigen Wandel unterliegen.

Herausforderungen f├╝r Landwirtinnen und Landwirte

Biene auf einer Lavendelbl├╝te

Nicht nur das eben genannte erforderliche Wissen, sondern auch der Produktionsdruck f├╝r landwirtschaftliche Betriebe steigt stetig an. Da der Lebensmitteleinzelhandel vor allem preiswerte Produkte zu immer gr├Â├čeren Absatzmengen nachfragt, ist zwar die Menge an erzeugten Produkten in der Landwirtschaft gestiegen, scheinbar widerspr├╝chlich ist die Anzahl der Betriebe und Besch├Ąftigten jedoch gesunken. Die verbliebenen Betriebe bewirtschaften immer gr├Â├čere Fl├Ąchen und wirtschaften effizienter.┬á

Laut den Angaben des BMEL (2020) gab es 1980 beispielsweise noch ├╝ber 800.000 Betriebe, die jeweils eine Fl├Ąche von durchschnittlich 14,6 Hektar bewirtschafteten. Im Jahr 2016 lag die Zahl bei nur noch 275.400 Betrieben mit einer durchschnittlichen Betriebsgr├Â├če von 60,5 Hektar. Denn ├╝berleben k├Ânnen vor allem gro├če, wachstumsorientierte Betriebe, f├╝r die sich Investitionen in teure, moderne Landmaschinen mehr lohnen, als f├╝r kleinere Betriebe und die somit die steigenden Kosten tragen k├Ânnen.

Neben dem Produktionsdruck erschweren die finanziellen Umst├Ąnde den Beruf in der Landwirtschaft. Denn trotz t├Ąglicher harter Arbeit ist das Einkommen niedrig. Bei Haupterwerbsbetrieben lag das durchschnittliche j├Ąhrliche Einkommen einer Arbeitskraft zwischen den Jahren 2013/14 bis 2017/18 bei rund 31.800 Euro, wobei davon u.a. noch Aufwendungen f├╝r k├╝nftige Investitionen bestritten oder Betriebsschulden getilgt werden m├╝ssen. Das Einkommen von Arbeitskr├Ąften kleinerer Betriebe lag sogar nur bei rund 15.100 Euro pro Jahr (vgl. BMEL, 2020).

Die Betriebe sind deshalb auf staatliche Hilfe angewiesen und nutzen darüber hinaus noch andere betriebliche Einkommensquellen, z.B. aus der Erzeugung erneuerbarer Energien in eigenen Biogasanlagen, aus der Forstwirtschaft oder aus der Führung eines eigenen Hofladens zur Direktvermarktung. 

Versch├Ąrft wird die Gesamtsituation durch den Klimawandel, der vermehrt Extremwetterereignisse wie D├╝rre und Starkregen hervorruft und somit Anbaufl├Ąchen und Wasserressourcen gef├Ąhrdet. Das kann zu Ernteausf├Ąllen f├╝hren. Dem gegen├╝ber steht die wachsende Weltbev├Âlkerung, die es zu ern├Ąhren gilt.

Und auch die Bedrohung der Artenvielfalt trifft als gro├če Herausforderung auf die Landwirtschaft.

Warum Artenvielfalt f├╝r die Landwirtschaft so wichtig ist

Marketingma├čnahmen gemeinsam mit Continental

Der R├╝ckgang der Artenvielfalt wird schon seit vielen Jahren beobachtet. Nach der bekannten Krefelder Studie (2017) lie├če sich ein R├╝ckgang der Fluginsekten-Biomasse von 76 Prozent in deutschen Schutzgebieten zwischen 1989 und 2016 nachweisen.

Dazu z├Ąhlen auch Wildbienen und andere wichtige Best├Ąuber wie Schmetterlinge und Schwebfliegen. Doch die Best├Ąubungsarbeit von Obstb├Ąumen, Gem├╝sepflanzen und vielen anderen Nutzpflanzen durch Insekten ist grundlegend wichtig f├╝r die Ern├Ąhrung des Menschen. Ohne sie g├Ąbe es weniger Fr├╝chte, Gem├╝se, N├╝sse, Samen und Kr├Ąuter auf unseren Tellern.

Laut eines europ├Ąischen Wissenschaftsteams (CODRIS, 2006) sind etwa 84 Prozent der europ├Ąischen Nutzpflanzen von Fremdbest├Ąubung durch Insekten abh├Ąngig. Das Forschungsteam fand heraus, dass ein Zusammenhang zwischen dem R├╝ckgang der Bienenvielfalt und dem lokalen Aussterben von Nutzpflanzen- und Best├Ąuberarten besteht.

Wie wichtig ein Zusammenspiel zwischen funktionierender Natur und Landwirtschaft ist, wissen Landwirte sehr gut. Zahlreiche Landwirtinnen und Landwirte nehmen freiwillig an Agrarumwelt- und Klimaprogrammen teil (vgl. BMEL, 2020) oder engagieren sich f├╝r den Tier- und Umweltschutz in ihrer Gemeinde – so wie unsere Partnerlandwirtin Anneke Dusche, ├╝ber die Du mehr in diesem Blogartikel erfahren kannst. Dar├╝ber hinaus sind Vorgaben im Umwelt-, Tier-, Arbeits- und Verbraucherschutz l├Ąngst Standard und im internationalen Vergleich in der EU streng geregelt.

Was k├Ânnen wir also noch gegen das Artensterben und als Unterst├╝tzung f├╝r die Landwirtschaft tun? Nun, hier kommen unsere Bl├╝hwiesen ins SpielÔÇŽ

    Bl├╝hwiesen: Mehr als nur sch├Ân

    Artengl├╝ck Hoodie Produktbild nachhaltige Kleidung

    Bl├╝hwiesen sind nicht nur sch├Ân anzusehen. Die bunten, bl├╝henden Fl├Ąchen sind Lebensraum f├╝r eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten, darunter auch die wichtigen Best├Ąuber.┬á

    Mit Artengl├╝ck setzen wir uns als Startup daher u. a. f├╝r mehr Bl├╝hfl├Ąchen in Deutschland, ├ľsterreich und der Schweiz ein. Bereits mit ├╝ber 60 Landwirtinnen und Landwirten legen wir ├Âkologisch wertvolle Bl├╝hwiesen aus Saatgut mit ├╝ber 40 verschiedenen heimischen Wildblumen und Kulturpflanzen an. Gemeinsam mit einer Vielzahl von Unternehmen konnten wir so bereits ├╝ber 300.000 Quadratmeter Lebensraum f├╝r Best├Ąuber, andere Insekten & Co. schaffen (Stand: 2023).

    Der ├Âkologische Mehrwert ist vielf├Ąltig. Ein weiterer Vorteil ist eine verbesserte Bodengesundheit. In einem Experiment konnten wir vor Kurzem zeigen, dass eine Bl├╝hwiese Wasser deutlich schneller aufnehmen kann als ein konventioneller Rasen. Bis ein ganzes Glas Wasser im Boden versickerte, dauerte es beim Rasen etwa 10 Minuten – bei der Bl├╝hwiese nur unschlagbare 2 Minuten. Bl├╝hwiesen k├Ânnen damit Starkregen viel besser aufnehmen und abfangen. Die Bl├╝hpflanzen sorgen au├čerdem daf├╝r, den Boden mit ihren Wurzeln tiefgr├╝ndig aufzulockern und Humus aufzubauen.

    Auch die Anzahl der Sch├Ądlinge wird reduziert, da Bl├╝hwiesen auch einen Lebensraum f├╝r N├╝tzlinge schaffen, die Sch├Ądlinge auf nat├╝rliche Art und Weise in Schach halten.

    Naja und obendrein sehen sie eben auch super aus – egal ob im Garten, auf landwirtschaftlichen Grenzertragsgebieten oder auf dem eigenen Firmengel├Ąnde.

      Fazit

      Wir finden: Landwirtinnen und Landwirte ├╝berw├Ąltigen t├Ąglich eine gewaltige Aufgabe f├╝r die Gesamtgesellschaft. Dem geb├╝hrt unser Dank und Respekt! Im Artikel haben wir die vielseitigen Herausforderungen aufgezeigt, die ein Beruf in der Landwirtschaft mit sich bringt.

      Mit Bl├╝hwiesen und anderen Naturschutzma├čnahmen k├Ânnen wir die Landwirtschaft unterst├╝tzen, da Bodengesundheit und Artenvielfalt zur erfolgreichen Ernte beitragen.┬á

      Hast Du Lust, auch zu unterst├╝tzen? Dann schau doch mal auf unserer Website vorbei – dort kannst Du Bl├╝hpatenschaften ├╝bernehmen – oder schlag uns Deinem Unternehmen f├╝r ein Bl├╝hwiesenprojekt vor!

      ARTENPOST

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      Die Zusammenarbeit mit Artengl├╝ck

      Die Zusammenarbeit mit Artengl├╝ck

      ESG- & CSR-Projekte: Wie wir regionalen Naturschutz transparent und langfristig mit Unternehmen umsetzen

      Lange, lange ist es her, da hatte unser Gr├╝ndungsteam einen Gedanken, der sie nicht mehr losgelassen hat: Wie w├Ąre es, wenn wir Naturschutz und Landwirtschaft so miteinander verbinden k├Ânnen, dass die Artenvielfalt, landwirschtaftlich Besch├Ąftigte, die Wirtschaft und die Gesellschaft davon profitieren k├Ânnen?┬á

      Sie ├╝berlegten hin und her und kamen schlie├člich auf die z├╝ndende Idee: “Lass uns direkt vor der Haust├╝r transparente Naturschutzma├čnahmen gemeinsam mit Landwirten und Landwirtinnen durchf├╝hren”

      Gesagt, getan! Das ist ├╝ber 2,5 Jahre her. Artengl├╝ck hat mittlerweile bereits ├╝ber 300.000 Quadratmeter Naturschutzma├čnahmen umgesetzt – dank der Unterst├╝tzung von Unternehmen und Privatpersonen – und das nicht nur deutschlandweit, sondern seit 2023 auch in ├ľsterreich und der Schweiz.

      Montage eines Saatgutautomaten an einem Bl├╝hfeld

      Eine Infotafel und ein Saatgutautomat werden an einem Bl├╝hfeld von Continental montiert. Hier k├Ânnen Gro├č und Klein dann aktiv werden und mit Seedballs selber Blumen pflanzen.

      Gemeinsam ist besser als einsam

      Naturschutz ist ein Gemeinschaftsprojekt! Seit Jahren gibt es viele Bem├╝hungen, Naturschutzma├čnahmen m├Âglich zu machen, h├Ąufig mit Spenden und Freiwilligenarbeit. Wir haben uns gefragt, wie wir Engagement f├╝r die Natur wirklich nachhaltig und langfristig in unsere Welt integrieren k├Ânnen. Mit Artengl├╝ck haben wir eine M├Âglichkeit geschaffen, dass sich sowohl Privatpersonen, Vereine, Stiftungen als auch als Unternehmen regional und ganz einfach f├╝r die Natur engagieren k├Ânnen.┬á

      Naturschutz kann einerseits ├╝ber Gesetze in der Politik beeinflusst werden, andererseits ├╝ber Multiplikatoren, wie Institutionen und Unternehmen. Wenn Naturschutz nicht mehr als “freiwillige SpendeÔÇŁ sondern als normaler Teil des Wirtschaftsgeschehens integriert wird, kann wirklich eine gr├╝ne und zirkul├Ąre Wirtschaft entstehen und so ein positiver Einfluss auf die Natur geschaffen werden. Genau darauf m├Âchten wir mit Artengl├╝ck hinarbeiten: Win-Win-Situationen f├╝r Natur, Wirtschaft und Gesellschaft schaffen.

       

      Doch wie genau k├Ânnt Ihr als Unternehmen mit uns zusammenarbeiten?┬á

      Wir sind ├╝berzeugt: Es ist m├Âglich, wirtschaftlichen Erfolg und den Schutz unseres Planeten gleichzeitig voranzutreiben.

      Daf├╝r f├╝hren wir langfristig angelegte Naturschutzprojekte in Land- und Forstwirtschaft, wie beispielsweise Bl├╝hwiesen, Feldvogelfenster und Waldaufforstungen, durch. Gemeinsam mit Unternehmen realisieren wir diese Projekte als mehrj├Ąhrige CSR-Ma├čnahmen, denn wir sind der ├ťberzeugung, dass Alle einen Beitrag zum Naturschutz leisten k├Ânnen.

      Euer CSR Projekt mit Artengl├╝ck – wie w├╝rde die Zusammenarbeit mit Artengl├╝ck aussehen?

      Aussaat der Bl├╝hfelder mit Verg├Âlst im Jahr 2021: Wo jetzt noch brauner Acker zu sehen ist wird es bald bunt bl├╝hen. ┬ęHauke-Mueller-Fotografie

      1. Naturschutzma├čnahme ausw├Ąhlen:
      Hier besprechen wir gemeinsam, welche Ma├čnahmen Ihr mit uns umsetzen wollt. Ob firmeneigene Bl├╝hwiese, Feldvogelfenster, Wald oder die Unterst├╝tzung aller drei Naturschutzma├čnahmen gleichzeitig – Ihr habt die freie Wahl

      2. Wunschregion ausw├Ąhlen:
      Sollen die Naturschutzma├čnahmen 30 Kilometer um Euer Unternehmen oder lieber direkt deutschlandweit an weiteren Wunschstandorten verteilt sein?
      Wir garantieren Euch firmeneigene Naturschutzma├čnahmen innerhalb von 30km von Eurem Wunschstandort.

      3. Raus in die Natur: Umsetzung der Naturschutzma├čnahmen:
      Jetzt geht es darum, die Naturschutzprojekte auch wirklich durchzuf├╝hren. Transparenter geht es nicht!
      Vor allem nicht, wenn Eure Mitarbeitenden und eure Kundschaft zum Termin mit eingeladen werden und selbst in einem Teamevent mit Hand anlegen k├Ânnen.

      4. Marketing und Kommunikation f├╝r Dein Engagement:
      ÔÇťTu Gutes und sprich dr├╝berÔÇŁ Gemeinsam erarbeiten wir eine Strategie zur authentischen Nachhaltigkeitskommunikation. Euer Engagement zahlt sich direkt in Eurem Employer Branding, Image, PR & Marketing aus – durch gezielte Ma├čnahmen, wie z.B. Team-Events, Pressekonferenzen, Social-Media-Posts und vieles mehr.

      5. Reporting / Pflege / Kommunikation:
      Wir k├╝mmern uns um die Pflege der Naturschutzma├čnahmen und bringen Euch regelm├Ą├čig auf den neuesten Stand, sodass Ihr auch direkt etwas f├╝r den Nachhaltigkeitsbericht habt.
      Auch die Kommunikation l├Ąuft weiter. Wenn es summt und brummt, bietet sich die herrliche Kulisse perfekt f├╝rs n├Ąchste Event an. Parallel helfen wir Euch ├╝ber die gesamte Dauer der Zusammenarbeit mit der Kommunikation der Naturschutzma├čnahmen sowohl intern als auch extern. Ob Redaktionsplan f├╝r Social Media, Landingpage oder Pr├Ąsentationen. Wir unterst├╝tzen Euch mit Rat, Tat, Informationen, Materialien und Strategien.

       

      Die Schritte, wie Ihr mit uns zusammenarbeiten k├Ânnt, findet Ihr auch als PDF-Flyer zum Download hier.

      ARTENPOST

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      How to Bl├╝hwiese – eigenes Bl├╝hbeet anlegen

      How to Bl├╝hwiese – eigenes Bl├╝hbeet anlegen

      Hast Du schon einmal ├╝ber eine eigene Bl├╝hwiese in Deinem Garten oder Unternehmen nachgedacht, aber wei├čt nicht, wie Du das Ganze angehen sollst? Wir zeigen Dir in wenigen Schritten, wie Du selbst Hand anlegen kannst und das Summen und Brummen vor Deiner Haust├╝r f├Ârdern kannst!┬á

      Denn was gut zu wissen ist: Bl├╝hwiesen dienen als Nahrungsquelle f├╝r Best├Ąuberinsekten. Selbst mit einem kleinen Bl├╝hbeet erh├Âhst Du damit die Biodiversit├Ąt in Deiner Region, verbesserst die Bodenqualit├Ąt und hilfst dabei, die Nahrungsgrundlage der Menschen zu sichern. Also ran an die Beete!

      Bl├╝hwiese anlegen

      Im Video erkl├Ąrt Dir Niklas, wie Du vorgehst.┬á

      Unten findest Du die Anleitung auch nochmal Schritt für Schritt zum Nachlesen. 

      Was Du ben├Âtigst:

      • Spaten
      • Harke
      • Saatgut
      • gelber Sand (optional)

      Ein Hinweis vorweg: Lege Deine Bl├╝hwiese am Besten im Fr├╝hjahr oder Herbst an.

      Step-by-step-Anleitung

      Schritt 1: Standort ausw├Ąhlen

      Der erste Schritt beim Anlegen einer Bl├╝hwiese ist die Wahl des Standorts. Es ist am besten, einen sonnigen Bereich mit gut durchl├Ąssigem Boden zu w├Ąhlen, da diese Bedingungen von Wildblumen bevorzugt werden. Wenn m├Âglich, w├Ąhle also einen Ort, der nicht durch B├Ąume oder Str├Ąucher beschattet wird und in dem der Boden nicht allzu dicht ist.

      Schritt 2: Boden umgraben

      Sobald Du den geeigneten Standort gefunden hast, bereite den Boden sorgf├Ąltig vor. Entferne daf├╝r zun├Ąchst alle gro├čen Steine und Unkraut mit einem Spaten und schaufle den Boden anschlie├čend um, indem Du die Erde von der einen Stelle zur anderen bewegst. Achte darauf, dass Du nicht zu tief gr├Ąbst, da Du sonst das Bodenleben und die Mikroorganismen st├Âren k├Ânntest.

       

      Schritt 3: Feinkr├╝melig harken

      Nachdem Du den Boden umgegraben hast, nimm Deine Harke zur Hand und harke den Boden feinkr├╝melig, sodass eine glattere Oberfl├Ąche entsteht. Damit verbesserst Du den Bodenschluss.

      Bienen, Hummeln & Co. - mit Bl├╝hwiesen bieten wir den flei├čigen Brummern einen wichtigen R├╝ckzugsort.

      Schritt 4: Aussaat 

      F├╝r ein optimales Ergebnis und gro├če Wirkung empfehlen wir Dir, regionale Samenmischungen zu w├Ąhlen, da regionale Pflanzenarten besser an die klimatischen Bedingungen und Bodenverh├Ąltnisse angepasst sind und die Biodiversit├Ąt in der Region besser f├Ârdern k├Ânnen!

      Tipp: Schau doch mal in unserem Shop vorbei. Dort findest Du Saatgutmischungen passend sowohl f├╝r die Fr├╝hjahrsaussaat als auch Sp├Ątsommeraussat. Achte bei Deiner Saatgutmischung au├čerdem darauf, dass sie mehrj├Ąhrig ist, damit Deine Bl├╝hwiese in den Folgejahren wieder von selbst aufbl├╝ht. So hast nicht nur Du l├Ąnger etwas davon, sondern auch Deine Umwelt.

      Um Deine Samen auszus├Ąen, mische sie optionaler Weise vorher mit gelbem Sand. Das kann dabei helfen, das Saatgut m├Âglichst gleichm├Ą├čig zu verteilen, da Du genau siehst, wo genau Du bereits ausges├Ąt hast.

        Schritt 5: Festtreten oder anwalzen 

        Tritt die Samen fest oder nutze eine Walze! So bekommen sie Bodenschluss und werden nicht vom Wind verweht. 

        Sollte es sehr trocken und warm drau├čen sein und kein Regen in der n├Ąchsten Woche angesagt sein, solltest Du die Fl├Ąche noch leicht bew├Ąssern.┬á

        Achte zuk├╝nftig bei der Pflege darauf, dass die Samen nicht austrocknen oder von V├Âgeln gefressen werden. Hier kann ein Schutznetz helfen, das die Samen so lange bedeckt, bis sie keimen und einige Zentimeter gewachsen sind. Grunds├Ątzlich gilt: Wildblumen bevorzugen einen m├Ą├čig trockenen Boden, weshalb Du das Gie├čen auf trockene Perioden beschr├Ąnken kannst.┬á

        ÔÇö Fertig! Jetzt hei├čt es Abwarten und Summen & Brummen genie├čen!

          Fazit:

          Bl├╝hwiesen sind eine gro├čartige M├Âglichkeit, Deinen Garten oder eine brachliegende Fl├Ąche aufzuwerten. Doch nicht nur das – Bl├╝hwiesen bieten auch viele ├Âkologische Vorteile wie z.B. Bienen- und Schmetterlingsfreundlichkeit. Mit diesen einfachen Schritten kannst Du einen Beitrag zur Artenvielfalt in Deiner Region leisten!

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            DU WILLST WISSEN, WAS AUF DEINER BL├ťHWIESE & CO. GERADE LOS IST?

            Artensterben – wieso, weshalb, warum?

            Artensterben – wieso, weshalb, warum?

            Ein summender Bienenschwarm, der ├╝ber eine Bl├╝hwiese fliegt und Nektar sammelt, eine flei├čige Hummel, die vor sich hin brummt und ein Schmetterling, der seine F├╝hler nach einer Kornblume ausstreckt – all das und noch viel mehr ist Artenvielfalt.

            Doch die Artenvielfalt nimmt seit Jahren ab und das Artensterben und die Zerst├Ârung von Lebensr├Ąumen nimmt seit langem zu. Aber was genau bedeutet Artenvielfalt und Biodiversit├Ąt eigentlich und welche Gr├╝nde gibt es f├╝r die schwindende Artenvielfalt und welche Folgen entstehen aus dem Verlust der Arten? All diese Fragen und M├Âglichkeiten, die jeder einzelne von uns f├╝r den Erhalt der Biodiversit├Ąt ergreifen kann, haben wir in diesem Artikel f├╝r Dich zusammengefasst.┬á

            Bienen, Hummeln & Co. - mit Bl├╝hwiesen bieten wir den flei├čigen Brummern einen wichtigen R├╝ckzugsort.

            Bienen, Hummeln & Co. – mit Bl├╝hwiesen bieten wir den flei├čigen Brummern einen wichtigen R├╝ckzugsort.

            Was bedeutet Artenvielfalt und Biodiversit├Ąt?

            Artenvielfalt – ein h├Ąufig genutzter Begriff, aber was steckt eigentlich genau dahinter? Artenvielfalt bezieht sich auf die Anzahl und Vielfalt der Arten auf der ganzen Welt. Ohne dieses perfekt harmonisierende Gleichgewicht kann das Leben, so wie wir es kennen, nicht stattfinden. Denn: Die Artenvielfalt ist ein entscheidender Faktor f├╝r die Stabilit├Ąt und Gesundheit von ├ľkosystemen. Je h├Âher die Artenvielfalt ist, desto widerstandsf├Ąhiger ist das ├ľkosystem gegen St├Ârungen und umso besser kann es seine Funktionen wie die Sauerstoffproduktion, die Wasserreinigung und die Best├Ąubung von Pflanzen erf├╝llen.┬á

             

            Die Artenvielfalt l├Ąsst sich unter dem Oberbegriff der Biodiversit├Ąt zusammenfassen. Die Biodiversit├Ąt bezieht sich auf die gesamte Vielfalt des Lebens und l├Ąsst sich unterteilen in die genetische Vielfalt, in die Artenvielfalt und in die Vielfalt der ├ľkosysteme.┬á

            Eine hohe Biodiversit├Ąt bedeutet ein ausgewogenes Zusammenspiel der verschiedenen Arten und erm├Âglicht die perfekte Anpassung an Ver├Ąnderungen im Klima und in der Umwelt. Und nicht nur das: Sie ist die Grundlage f├╝r viele unserer Ressourcen wie Nahrung und verschiedene Rohstoffe. Der Verlust an Biodiversit├Ąt und insbesondere der Artenvielfalt f├╝hrt somit nicht nur zu weniger Bl├╝tenpracht in unseren Landschaften, sondern stellt auch eine ernsthafte Bedrohung f├╝r die menschliche Existenz dar. Die “Rote Liste der gef├Ąhrdeten Arten DeutschlandsÔÇŁ, die von der Bundesanstalt f├╝r Naturschutz ver├Âffentlicht wurde, zeigt, dass fast ein Drittel der in Deutschland heimischen Arten gef├Ąhrdet oder bereits ausgestorben ist. Weitere Statistiken, wie zum Beispiel die Krefelder Studie, haben gezeigt, dass seit 1989 76% der Fluginsekten-Biomasse zur├╝ckgegangen ist und insgesamt 40% der Insektenarten weltweit vom Aussterben bedroht sind (Biological Conservation 2019).┬á

             

            In der heutigen Zeit sind sowohl die Artenvielfalt als auch die Biodiversit├Ąt gef├Ąhrdet. Die Geschwindigkeit des Artensterbens ist alarmierend und hat weitreichende Folgen f├╝r uns Menschen. Umso wichtiger also, dass wir uns mit den Gr├╝nden daf├╝r besch├Ąftigen und Ma├čnahmen f├╝r unsere heimischen Arten ergreifen.

            Bienen, Hummeln & Co. - mit Bl├╝hwiesen bieten wir den flei├čigen Brummern einen wichtigen R├╝ckzugsort.

            Gr├╝nde f├╝r den Verlust der Artenvielfalt

            Doch warum kommt es eigentlich zum Artensterben?
            Einer der Hauptgr├╝nde ist die Habitatzerst├Ârung. Durch uns Menschen und unsere Aktivit├Ąten wie die Urbanisierung und die Abholzung von W├Ąldern wird der nat├╝rliche Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen ver├Ąndert oder gar zerst├Ârt. Der Mensch rodet W├Ąlder, um mehr Platz f├╝r Fl├Ąchen zur Bebauung zu schaffen oder es werden Feuchtgebiete trockengelegt und Gr├╝nfl├Ąchen in St├Ądten werden bebaut. Viele Tiere und Pflanzen verlieren dadurch ihren Lebensraum und k├Ânnen ohne diesen nicht mehr ├╝berleben.┬á

            Ein weiterer kritischer Faktor ist auch hier der Klimawandel. Durch die Erderw├Ąrmung sind bereits jetzt weitreichende Folgen f├╝r die Umwelt entstanden. Die Temperaturen steigen, die Wettermuster ├Ąndern sich und die Meeresspiegel steigen seit Jahren immer weiter. All dies sorgt f├╝r extreme Lebensbedingungen f├╝r unsere Arten und nicht alle schaffen es, unter diesen ver├Ąnderten Bedingungen zu ├╝berleben. Das sieht man vor allem in der Polarregion oder an Korallenriffen, in denen die Erderw├Ąrmung und der steigende Wasserspiegel den Tieren zunehmend zu schaffen machen.

            Und damit ist unsere Liste der vielen Gr├╝nde f├╝r den Verlust der Artenvielfalt leider noch nicht vorbei. Durch unsere Umweltverschmutzung sterben leider weitere Arten. Giftige Chemikalien gelangen in unsere Umwelt und oft auch in Wasserquellen und k├Ânnen so direkt ein ganzes ├ľkosystem stark sch├Ądigen. Aber bei dem Thema geht es nicht nur um Chemikalien: Zur Umweltverschmutzung z├Ąhlt auch der Plastikm├╝ll, der Tag f├╝r Tag in den Ozeanen landet. Dieser ist oft eine t├Âdliche Gefahr f├╝r die Lebewesen im Meer, da sie ihn oft mit Nahrung verwechseln.┬á

            Bleiben wir einmal beim Meer: Auch ├ťberfischung und am Land auch ├ťberjagd stellen ein Problem f├╝r unsere Arten dar. Durch ├ťberfischung sind die Best├Ąnde einiger Fischarten bereits kritisch zur├╝ckgegangen und die Jagd auf seltene Tiere als Troph├Ąen f├╝hrt zu einer kritischen Bedrohung der gejagten Arten.

            Ein weiteres Thema sind die invasiven Arten: Invasive Arten sind nicht heimische Tiere oder Pflanzen, die in neue Gebiete eingef├╝hrt werden. Das geschieht zum Beispiel per Seeweg auf Schiffen. Die invasiven Arten verdr├Ąngen die heimischen Arten oder ├╝bertragen Krankheiten und st├Âren so auf erhebliche Weise das ├ľkosystem. Oftmals haben die invasiven Arten keine nat├╝rlichen Feinde in den neuen Regionen und k├Ânnen dann schnell unkontrolliert wachsen und sich weiter ausbreiten und so immer weiter das ├ľkosystem st├Âren.┬á

            Wie man merkt, gibt es leider viele Gr├╝nde f├╝r den Verlust der Artenvielfalt und Biodiversit├Ąt und diese h├Ąngen auch immer miteinander zusammen. Das Problem ist sehr komplex und wenn man so etwas liest, hat man das Gef├╝hl, dass man als Mensch Schuld an alledem ist. Aber wir Menschen sind auch diejenigen, die etwas ├Ąndern k├Ânnen und unsere heimische Artenvielfalt retten k├Ânnen und ihr wieder einen Lebensraum bieten k├Ânnen.┬á

            Bienen, Hummeln & Co. - mit Bl├╝hwiesen bieten wir den flei├čigen Brummern einen wichtigen R├╝ckzugsort.

            Welche Folgen hat das Artensterben f├╝r uns Menschen?

            Das Artensterben hat nicht nur direkte Auswirkungen auf die betroffenen Arten selbst, sondern beeinflusst auch unsere Wirtschaft, Kultur und Umwelt. Die Folgen sind also deutlich weitreichender als man auf den ersten Blick vermutet.
            Zu den Folgen des Artensterbens z├Ąhlt der Verlust der ├ľkosystemdienstleistungen. Einige unserer Arten, wie zum Beispiel die Bienen, sind als Best├Ąuber f├╝r die heimischen Pflanzen unerl├Ąsslich. Ohne diese Best├Ąubung leidet die Nahrungsmittelproduktion durch einen drastischen R├╝ckgang der Ernteertr├Ąge. 84% der deutschen Nutzpflanzen sind laut CORDIS 2016 von Fremdbest├Ąubung abh├Ąngig. Ein weiteres Beispiel f├╝r ├ľkosystemdienstleistungen sind W├╝rmer und andere Bodenorganismen: Sie machen unseren Boden fruchtbar und sind dadurch ein wichtiger Teil des Pflanzenwachstums.
            Eine weitere Folge ist der Verlust der Nahrungssicherheit. Viele der Arten, die vom Aussterben bedroht sind, sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ern├Ąhrung. So kommt es durch die ├ťberfischung zu einem Verschwinden von Fischarten, welcher ein wichtiger Proteinlieferant f├╝r viele Menschen sind.
            Die kulturelle Bedeutung der Arten ist ebenso nicht zu vernachl├Ąssigen. Viele Gemeinschaften auf der ganzen Welt haben tiefe kulturelle Verbindungen zu bestimmten Tieren und Pflanzen. Wenn diese verschwinden, kann das weitreichende Folgen auf die kulturelle Identit├Ąt dieser Gemeinschaften haben.
            Durch das Artensterben zeigen sich schlussendlich auch wirtschaftliche Folgen. Einige Branchen, wie die Fischerei oder der Tourismus, sind direkt von der Biodiversit├Ąt abh├Ąngig. Ein R├╝ckgang der Artenvielfalt f├╝hrt zu wirtschaftlichen Einbu├čen und zum Verlust von Arbeitspl├Ątzen.
            Der Verlust der Artenvielfalt ist also nicht nur ein ├Âkologisches Problem, sondern auch ein soziales, kulturelles und wirtschaftliches Problem. Die Erhaltung der Biodiversit├Ąt wird, unter Anbetracht dieser Tatsachen, immer wichtiger.

            Was k├Ânnen wir gegen das Artensterben machen?

            Bei diesen alarmierenden Gr├╝nden und Folgen des Artensterbens gibt es bereits Fortschritte und L├Âsungsans├Ątze zur F├Ârderung der Artenvielfalt. Durch gezielte Ma├čnahmen wie Naturschutzgebiete oder die Renaturierung von Fl├Ąchen, Fl├╝ssen und Feuchtgebieten kann der Biodiversit├Ątsverlust verlangsamt oder gar gestoppt werden, wenn wir viele, langfristige und qualitative Habitate schaffen. Auch eine Reduzierung des Verbrauchs von Ressourcen und eine Umstellung auf erneuerbare Energien k├Ânnen dazu beitragen, den ├Âkologischen Fu├čabdruck zu reduzieren und die Biodiversit├Ąt zu erhalten.
            Ein weiterer Ansatzpunkt ist eine nachhaltige Landwirtschaft. In Zukunft sollten keine gro├čen Fl├Ąchen mehr gerodet werden, um Monokulturen anzubauen, sondern Techniken wie die Agroforstwirtschaft oder Permakultur k├Ânnen angewendet werden. Diese f├Ârdern die Biodiversit├Ąt und sind gleichzeitig produktiv.
            Die Bildung spielt eine weitere Schl├╝sselrolle beim Erhalt der Artenvielfalt. Durch ein gr├Â├čeres Bewusstsein f├╝r die Ursachen des Artensterbens k├Ânnen die richtigen Ma├čnahmen f├╝r unsere Biodiversit├Ąt ergriffen werden und jeder kann seinen eigenen Teil leisten.
            Ein Schritt, der mittlerweile auch oft Anwendung findet, ist die Durchsetzung von Gesetzen und Vorschriften. Gesetze, die zum Beispiel den Handel mit bedrohten Arten verbieten, reduzieren die Bedrohungen f├╝r die Biodiversit├Ąt direkt.
            Wir von Artengl├╝ck k├Ąmpfen auch jeden Tag f├╝r den Erhalt unserer heimischen Arten, indem wir Bl├╝hwiesen anlegen, W├Ąlder aufforsten und Feldvogelfenster in Getreidefeldern anlegen. Dadurch schaffen wir einen Lebensraum und Nahrungsmittel f├╝r die regionale Artenvielfalt. Auch Du kannst Teil dieser Naturschutzprojekte sein. Bei Artengl├╝ck kannst Du Pate f├╝r ein Naturschutzprojekt werden und so den Arten direkt vor Deiner Haust├╝r einen neuen Lebensraum geben. Schaue Dir dazu gerne unsere Patenschaften an und mache einen ersten Schritt in Richtung Erhalt der Biodiversit├Ąt.

            Bienen, Hummeln & Co. - mit Bl├╝hwiesen bieten wir den flei├čigen Brummern einen wichtigen R├╝ckzugsort.

            Wichtig ist: Wir m├╝ssen uns bewusst machen, dass unser Handeln direkte Auswirkungen auf die Artenvielfalt hat und dass es notwendig ist, sich gemeinsam f├╝r den Schutz der Biodiversit├Ąt zu engagieren.

            Ob Du als Privatperson oder direkt das Unternehmen, f├╝r welches Du arbeitest – das Engagement von jedem und jeder hat einen entscheidenden Einfluss auf die Biodiversit├Ąt und damit Deinen eigenen Lebensraum. Auch indem ihr Prozesse und Produkte nachhaltiger gestaltet und Euch – zum Beispiel mit unseren Bl├╝hwiesen – f├╝r den Schutz von ├ľkosystemen und Arten einsetzt.┬á

            Nichts da mit ÔÇťnur ein Tropfen auf den hei├čen SteinÔÇŁ –┬á jedes Engagement f├╝r den Naturschutz z├Ąhlt und tr├Ągt dazu bei, einen positiven Wandel f├╝r unsere Umwelt zu bewirken. Durch unser kontinuierliches Handeln setzen wir ein Zeichen und k├Ânnen gemeinsam einen wesentlichen Unterschied ausmachen.

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            ÔÇő

            Artenvielfalt auf Bl├╝hwiesen im Winter

            Artenvielfalt auf Bl├╝hwiesen im Winter

            Warum Bl├╝hwiesen auch im Winter die Artenvielfalt f├Ârdern

            Bl├╝hwiesen, welche nicht abgem├Ąht werden und im Winter stehen bleiben, leisten einen wertvollen Beitrag zur Biodiversit├Ąt. Sie sind ein wichtiger Lebensraum sowie eine Futterquelle f├╝r viele Insekten, V├Âgel und andere Tierarten.

            Continental Bl├╝hwiese Schild

            Spezielle Saatgutmischung

            F├╝r unsere Artengl├╝ck Bl├╝hwiesen pflanzen wir spezielle Bl├╝hmischungen, welche aus regionale Saaten der jeweiligen Gegend bestehen.

            Ein Teil der Wildkr├Ąuter w├Ąchst dabei erst im zweiten Jahr nach der Aussaat, da die Saat von einer festen Schale umgeben ist, welche erst durch Frost aufgebrochen wird.

            Einige der Pflanzen bl├╝hen bis in den fr├╝hen Winter und bieten damit ein Nahrungsangebot f├╝r die Insekten.

            Die St├Ąngel der bereits verbl├╝hten Pflanzen dienen als Unterschlupf und Schutz vor den rauen Winterbedingungen. Verschiedene Tierarten verstecken sich in den Halmen der Pflanzen und in der obersten Erdschicht, um dort ihre Larven und Eier abzulegen.

            Gr├╝ne Pflanzen

            Insekten wie Schmetterlinge, Bienen und Hummeln sind auf den Lebensraum sowie die Nahrungsquellen angewiesen, die Bl├╝hwiesen ganzj├Ąhrig bieten.

            Bl├╝hwiesen im Winter bieten auch eine wichtige Nahrungsquelle f├╝r V├Âgel, die sich auf Samen und Insekten als Nahrung verlassen. Sie sind ebenfalls eine wichtige Ressource f├╝r andere Tierarten wie Kaninchen und Rehe, die sich auf die Pflanzen als Nahrungsquelle verlassen.

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