Das Firmengelände naturnah gestalten РTipps und Möglichkeiten

Das Firmengelände naturnah gestalten РTipps und Möglichkeiten

Jeder einzelne Schritt zum Schutz der biologischen Vielfalt spielt eine entscheidende Rolle. In einer Welt, die vom rasanten R√ľckgang der nat√ľrlichen Vielfalt gepr√§gt ist, sind wir alle aufgerufen, einen Beitrag zu leisten.¬†Denn jedes verschwundene Tier, jede ausgestorbene Pflanzenart verst√§rkt das Ungleichgewicht in unseren sensiblen √Ėkosystemen.

Dabei leisten diese √Ėkosysteme uns t√§glich wertvolle Dienste. Saubere Luft, sauberes Wasser, fruchtbare B√∂den – all das sind Leistungen, auf die sowohl Menschen als auch die Wirtschaft angewiesen sind. Unternehmen sind daher immer mehr angehalten, einen Beitrag zu leisten, die Auswirkungen auf die biologische Vielfalt zu reduzieren. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die naturfreundliche Gestaltung von Firmengel√§nden und Werksgel√§nden. Diese Gel√§nde dienen vor allem der wirtschaftlichen Aktivit√§t, fast alle Standorte verf√ľgen aber auch √ľber gr√ľne Freifl√§chen. Diese Freifl√§chen werden mitunter als nutzlos empfunden, dabei schlummert dort gro√ües Potenzial f√ľr die Schaffung neuer Lebensr√§ume f√ľr Tiere und Pflanzen.¬†

Doch wie genau k√∂nnen diese Freifl√§chen f√ľr die Erschaffung naturnaher Firmengel√§nde genutzt werden, sodass es nicht nur der Natur, sondern auch den Mitarbeitern zugutekommt? In diesem Artikel m√∂chten wir aufzeigen, wie Firmengel√§nde zu einem Paradies f√ľr Bienen, Schmetterlinge und Co. gemacht werden k√∂nnen und warum sich dieser Schritt lohnt.

Welche konkreten Maßnahmen können ergriffen werden? 

 

1. Anlage von Bl√ľhwiesen mit mehrj√§hrigem Regional-Saatgut

Firmengel√§nde, die √ľber Gr√ľnfl√§chen verf√ľgen, bieten nicht nur eine √§sthetisch ansprechende Umgebung f√ľr Mitarbeiter und Besucher, sondern auch wertvolle Lebensr√§ume f√ľr eine Vielzahl von Insekten. Durch die Verwendung von mehrj√§hrigem Saatgut aus der Region wird die Ansiedlung und der Erhalt heimischer Insektenarten wie Bienen, Schmetterlinge und Hummeln gef√∂rdert. Mehrj√§hrige Pflanzen bieten √ľber Jahre hinweg Nahrung und Lebensraum und sind oft widerstandsf√§higer gegen√ľber lokalen Wetterbedingungen. Eine vielseitige und insektenfreundliche Gestaltung des Firmengel√§ndes tr√§gt aber nicht nur zur √∂kologischen Vielfalt bei. Eine Arbeitsumgebung, die den Blick auf eine eigene, bl√ľhende Firmen-Blumenwiese bietet, schafft auch eine Atmosph√§re, die zur Entspannung und Inspiration beitr√§gt.¬†

Biodiversitätsmonitoring - Messung in der Natur

2. Installation von Nisthilfen und Insektenhotels

Eine weitere M√∂glichkeit zur F√∂rderung der Vielfalt auf gr√ľnen Firmengel√§nden ist die Bereitstellung von Nistm√∂glichkeiten f√ľr V√∂gel, Flederm√§use und Insekten. Das kann durch die Installation spezieller Nistk√§sten, Insektenhotels oder die gezielte Auswahl bestimmter Pflanzen und Strukturen erfolgen, die nat√ľrliche Brut- und Unterschlupfm√∂glichkeiten bieten. Mitarbeitende k√∂nnen sich aktiv an der Gestaltung und Pflege dieser Nistpl√§tze beteiligen, beispielsweise durch gemeinsame Bauprojekte der Insektenhotels. Die Einrichtung von Nisthilfen und Insektenhotels tr√§gt nicht nur zur Erhaltung der Biodiversit√§t bei, sondern bietet auch eine hervorragende Gelegenheit, Mitarbeiter f√ľr Umweltschutzthemen zu sensibilisieren und zu engagieren.

Biodiversitätsmonitoring - Messung in der Natur

3. Hochbeete mit Wildkräuter- und Staudenbeeten

Warum nicht einen Teil des Firmengel√§ndes nutzen, um Wildkr√§uter und Stauden anzupflanzen? Diese sind nicht nur robust und pflegeleicht, sondern ziehen auch eine Vielzahl von Insekten an und bieten diesen eine reichhaltige Nahrungsquelle. Rosmarin, Thymian und Lavendel sind nur einige Beispiele f√ľr Kr√§uter, die Insekten lieben. Durch die Anlage von Hochbeeten k√∂nnen au√üerdem Gem√ľse und Kr√§uter angebaut werden, die von Mitarbeitenden geerntet und in der Betriebsk√ľche verwendet werden k√∂nnen. Hochbeete sind nicht nur gut f√ľr die Umwelt, sondern st√§rken so auch das Gemeinschaftsgef√ľhl unter den Mitarbeitern und tragen zu einem positiven Betriebsklima bei.

4. Pflanzung heimischer Hecken

Hecken aus einheimischen Str√§uchern und B√§umen dienen vielen Tierarten als Lebensraum, Nistplatz und Nahrungsquelle. Sie bieten Schutz vor Wind und L√§rm, verbessern das Mikroklima auf dem Gel√§nde und f√∂rdern die Vernetzung von Lebensr√§umen. Zudem k√∂nnen sie als nat√ľrliche Schall- und Sichtbarrieren dienen und so die Privatsph√§re und Ruhe auf dem Firmengel√§nde erh√∂hen. Dabei ist die Auswahl der richtigen Pflanzen f√ľr die Hecken entscheidend f√ľr ihre √∂kologische Funktion und ihre Anpassungsf√§higkeit an die √∂rtlichen Bedingungen.

Biodiversitätsmonitoring - Messung in der Natur

5. Einrichtung von Teichen oder Feuchtbiotopen

Wasserfl√§chen sind essentiell f√ľr die Biodiversit√§t, da sie Lebensraum f√ľr Amphibien, Insekten und Wasserpflanzen bieten. Selbst kleine Wasserstellen k√∂nnen eine gro√üe Wirkung haben und die Artenvielfalt auf dem Firmengel√§nde signifikant erh√∂hen. Dort k√∂nnen sich verschiedene Tiere tummeln, darunter Fr√∂sche, Libellen, Wasserv√∂gel und kleine Fische, die das √Ėkosystem des Firmengel√§ndes bereichern und f√ľr eine lebendige Vielfalt sorgen. Teiche und Feuchtbiotope dienen aber nicht nur als optimale Lebensr√§ume, sondern auch als attraktive Gestaltungselemente, die das Firmengel√§nde optisch aufwerten und eine entspannte Atmosph√§re schaffen.

6. Verzicht auf Pestizide und chemische D√ľngemittel

Um die Vielfalt der Arten zu sch√ľtzen, ist es ratsam, auf chemische Pestizide und D√ľngemittel zu verzichten. Stattdessen k√∂nnen nat√ľrliche Methoden zur Sch√§dlingsbek√§mpfung und organischer D√ľnger zum Einsatz kommen. Dies kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit der Mitarbeitenden aus und unterst√ľtzt eine nachhaltige Pflege des Firmengel√§ndes. Durch den Verzicht auf Pestizide und chemische D√ľngemittel wird dazu beigetragen, Boden, Wasser und Luft zu sch√ľtzen.

7. Förderung des Mitarbeiterengagements 

Zus√§tzlich zu den verschiedenen Projekten f√ľr vielf√§ltige Lebensr√§ume ist die F√∂rderung des Mitarbeiterengagements entscheidend. Dadurch erfahren sie nicht nur von diesen Projekten, sondern werden auch dazu ermutigt, sich aktiv an der Gestaltung und Pflege des biodiversit√§tsfreundlichen Firmengel√§ndes zu beteiligen. Dies kann beispielsweise durch Informationsveranstaltungen, Workshops oder die Einrichtung eines Firmengartens geschehen. Mitarbeitende, die sich an Nachhaltigkeitsprojekten beteiligen, f√ľhlen sich st√§rker mit dem Unternehmen verbunden und identifizieren sich mehr mit dessen Werten und Zielen. Ihr Engagement ist von entscheidender Bedeutung f√ľr den Erfolg von Umweltschutzprojekten und kann dazu beitragen, die Motivation und Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu steigern.

Biodiversitätsmonitoring - Messung in der Natur

Warum sollten Unternehmen auf naturnahe Firmengelände setzen? 

Die nachhaltige Gestaltung eines Firmengel√§ndes bietet eine Vielzahl von Vorteilen, sowohl f√ľr die Natur als auch f√ľr das Unternehmen selbst:

Förderung der Biodiversität

Ein biodiversit√§tsfreundliches Firmengel√§nde tr√§gt dazu bei, die Artenvielfalt zu erhalten und zu f√∂rdern. Dies ist nicht nur √∂kologisch wichtig, sondern auch f√ľr das √∂kologische Gleichgewicht und die Stabilit√§t der √Ėkosysteme. Indem Unternehmen aktiv zum Schutz der Biodiversit√§t beitragen, leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der nat√ľrlichen Lebensgrundlagen und zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten.

Verbesserung des Unternehmensimages

Unternehmen, die sich aktiv f√ľr den Umweltschutz einsetzen und ihr Firmengel√§nde nachhaltig gestalten, k√∂nnen ihr √∂kologisches Image st√§rken und sich als verantwortungsbewusste Akteure in der Gesellschaft positionieren. Ein naturnah gestaltetes Firmengel√§nde ist nicht nur ein Zeichen von Umweltbewusstsein, sondern auch ein attraktives Alleinstellungsmerkmal, das potenzielle Kunden und Gesch√§ftspartner beeindruckt.

Steigerung des Mitarbeiterengagements

Die M√∂glichkeit, sich aktiv an der Gestaltung und Pflege des gr√ľnen Firmengel√§ndes zu beteiligen, kann das Mitarbeiterengagement und die Identifikation mit dem Unternehmen st√§rken. Mitarbeiter, die sich f√ľr Umweltschutz und Nachhaltigkeit engagieren k√∂nnen, f√ľhlen sich st√§rker mit ihrem Arbeitgeber verbunden und sind motivierter, sich f√ľr dessen Ziele einzusetzen. Ein gr√ľnes und naturbelassenes Arbeitsumfeld tr√§gt au√üerdem zum Wohlbefinden der Mitarbeiter bei und kann die Produktivit√§t und Zufriedenheit steigern.

√Ėkonomische Vorteile

Naturnahe Firmengel√§nde zeichnen sich oft durch ihre Pflegeleichtigkeit aus, was sie kosteng√ľnstig im Unterhalt macht. Der Ersatz von Wechselbepflanzungen und aufwendig gepflegtem Rasen durch naturnahe Gestaltungsalternativen rentiert sich daher. Es lohnt sich also auch diesen Ansatz der nachhaltigen Landschaftsgestaltung f√ľr Unternehmen bei Neubauten direkt von Anfang zu ber√ľcksichtigen und einzuplanen. Zus√§tzlich erm√∂glichen umweltbewusste Firmengel√§nde positive Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft und Natur. Beispielsweise k√∂nnen Feuchtlebensr√§ume Starkregen abpuffern und gleichzeitig wertvolle R√ľckzugsr√§ume f√ľr wassergebundene Arten bieten.

Biene - Artenvielfalt

Wo fängt man an?

Bevor man sich ans Werk macht, um das Firmengelände naturnah zu gestalten, lohnt es sich, ein paar wichtige Schritte zu durchdenken.

  1. Status Quo √ľberpr√ľfen

Werft einen Blick darauf, wie das Firmengel√§nde derzeit gestaltet und gepflegt wird. Stellt euch Fragen wie: Wie viel Freifl√§chen haben wir, die genutzt werden k√∂nnten und wie gro√ü sind diese? Verwenden wir bereits heimisches Saat- und Pflanzgut f√ľr unsere Gr√ľnfl√§chen? Gibt es Nisthilfen oder Totholzstrukturen? Verzichten wir auf Herbizide und Pestizide bei der Gel√§ndepflege? Diese Fragen helfen dabei zu verstehen, wo ihr steht und welche Potenziale noch ungenutzt sind.

 

  1. Flächen definieren

√úberlegt, an welchen Standorten ihr noch mehr f√ľr die Natur tun k√∂nnt. Habt ihr bereits Informationen √ľber die Gr√∂√üen der Fl√§chen, die Bodenbeschaffenheiten sowie den aktuellen Bewuchs? Ein Blick auf den Grundrissplan und Luftbilder des Gel√§ndes verschaffen einen guten √úberblick √ľber die M√∂glichkeiten.

 

  1. Experten hinzuziehen

Nun ist es ratsam, Experten ins Boot zu holen, um die Ideen weiter zu verfeinern und in die Tat umzusetzen. Mit Bildern und Informationen k√∂nnen wir euch bereits eine erste Einsch√§tzung geben und helfen zu pr√ľfen, welche Ma√ünahmen f√ľr euer Gel√§nde geeignet sein k√∂nnten. Wichtig ist, dass dabei von Anfang an die Pflege und damit der langfristige Erfolg der Ma√ünahmen beachtet und im besten Fall sogar gemessen und bewertet wird. Das schafft nicht nur Transparenz, sondern kann dann auch direkt f√ľr die Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) genutzt werden.

Biodiversitätsmonitoring - Messung in der Natur

Wie unterst√ľtzt Artengl√ľck euch dabei?¬†

Bei Artengl√ľck verstehen wir die Herausforderungen und Chancen, die mit der Gestaltung eines naturnahen Firmengel√§ndes einhergehen. Wir stehen euch zur Seite, um eure Vision in die Realit√§t umzusetzen. Von der ersten Beratung √ľber die detaillierte Planung bis hin zur konkreten Umsetzung begleiten wir euch bei jedem Schritt.¬†

Unser Ziel ist es, nicht nur ein visuell ansprechendes und ökologisch wertvolles Gelände zu gestalten, sondern auch die langfristige Entwicklung der Biodiversität zu fördern. Wir bringen nicht nur Fachwissen und Erfahrung ein, sondern bieten auch eine kontinuierliche Begleitung mit Biodiversitätsmonitoring. Dadurch können wir die Fortschritte messen und sicherstellen, dass euer Projekt auch langfristig einen positiven Einfluss auf die Umwelt hat.

Dar√ľber hinaus unterst√ľtzen wir euch bei der Kommunikation eurer Bem√ľhungen f√ľr mehr Biodiversit√§t. Ob durch die Erstellung von Informationsmaterialien, die Organisation von Workshops oder die Einrichtung von Schildern zur Erkl√§rung der einzelnen Ma√ünahmen ‚Äď wir helfen euch dabei, euer Engagement zu verbreiten und andere zu inspirieren.

Egal, ob ihr bereits konkrete Vorstellungen habt oder noch am Anfang eurer Planung steht, wir stehen euch mit Rat und Tat zur Seite.
Kontaktiert uns entweder per Kontaktformular oder bucht euch direkt einen Gespr√§chstermin, um mehr √ľber unsere Leistungen zu erfahren und gemeinsam euer Firmengel√§nde zu einem Paradies f√ľr Bienen und Co. zu machen.

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Wildtiere in deutschen Wäldern

Wildtiere in deutschen Wäldern

Unsere deutschen W√§lder sind nicht nur wunderbare gr√ľne Oasen, in denen wir Menschen uns erholen, entspannen und eine kleine Auszeit nehmen k√∂nnen. Sie sind vor allem auch ein Lebensraum f√ľr eine faszinierende Vielfalt an Tieren.¬†

Besonders hervorstechend sind dabei die größeren Tiere, wie das Wildschwein oder auch das scheue Rotwild. Doch auch im Unterholz und in den Baumkronen kann man es lebendig rascheln hören. Ist man vorsichtig und verhält man sich leise, kann man unter Umständen das ein oder andere Eichhörnchen von Baum zu Baum hasten sehen oder einen Uhu auf einem Ast im Baum erspähen. Doch viele der Tiere in unseren heimischen Wäldern sind nicht immer auf den ersten Blick zu erspähen.

In diesem Blogartikel werfen wir jedoch einen zweiten Blick auf die gro√üe Vielfalt und schauen uns an, welche Tiere wir alles in unseren W√§ldern finden k√∂nnen, wie sie leben, sich fortpflanzen und welche Umwelteinfl√ľsse den Lebensraum Wald beeinflussen und gef√§hrden.

Heimische Tierarten in unserem Wald und ihre Ernährung

Zu den häufigeren Waldbewohnern gehört das Reh. Rehe ernähren sich von Blättern, Knospen und Gräsern. 

Neben Rehen durchstreifen auch Wildschweine auf der Suche nach Nahrung unsere W√§lder. Wildschweine sind Allesfresser und haben eine vielf√§ltige Ern√§hrung. Ihre Nahrung variiert nach der Jahreszeit und der Verf√ľgbarkeit von Ressourcen. Zum Beispiel fressen sie eine Vielzahl von Pflanzen, darunter sind Wurzeln, Gr√§ser, Fr√ľchte und Baumrinde. Dazu durchw√ľhlen sie auch den Waldboden mit ihrer Schnauze, um nach Essbarem zu suchen. Die W√ľhlspuren sind von uns Menschen meistens gut zu erkennen. Sie ern√§hren sich aber auch von Insekten, W√ľrmern, Aas und auch Nutzpflanzen. Beim W√ľhlen k√∂nnen sie erhebliche Sch√§den anrichten.

Besonders selten, aber daf√ľr umso imposanter, ist das Rotwild. Es ist in ausgedehnten¬† Waldgebieten, vor allem in Mittel- und S√ľddeutschland, zu finden. Die M√§nnchen, auch Hirsche genannt, sind im Fr√ľhling und Sommer an ihrem beeindruckenden Geweih zu erkennen.

Der Fuchs zählt zu den Raubtieren, die im Wald heimisch sind. Doch nicht nur im Wald ist er anzutreffen. Häufig wagt er sich in städtische und ländliche Gebiete vor. Er ernährt sich als Raubtier von kleinen Säugetieren, Vögeln, aber auch von Beeren. 

Dachse kommen vor allem in Laub- und Mischw√§ldern vor. Dies ist ihr bevorzugter Lebensraum. Genauso wie der Fuchs, leben sie in Erdh√∂hlen, in denen sie ihren Bau einrichten. Diese Baue k√∂nnen die Ma√üe ausgedehnter Tunnelsysteme annehmen und dienen zum Schutz. Dachse sind Allesfresser und ern√§hren sich zum Beispiel von Insekten, Fr√ľchten oder N√ľssen.¬†

Auch der Marder ist in unseren deutschen Wäldern heimisch. Es gibt viele verschiedene Unterarten des Marders, wie den Baummarder oder auch den Steinmarder. Marder sind geschickte Jäger, die sich von kleinen Säugetieren, Vögeln und Insekten ernähren.

Zu den noch etwas kleineren Tieren z√§hlt sicherlich das Eichh√∂rnchen. Diese sehr flinken und wendigen Nagetiere sind im Wald h√§ufiger anzutreffen. Eichh√∂rnchen ern√§hren sich haupts√§chlich von N√ľssen, Samen und Fr√ľchten.

Schaut man in die Baumkronen, kann man neben den rotbraunen Eichhörnchen eventuell auch einen Uhu oder einen Specht und andere Vögel sehen. 

Der Uhu zählt zu den größten Eulenarten. Er ernährt sich von kleinen Säugetieren wie Mäusen und Vögeln. 

Beim Wandern durch die W√§lder kann man oft das markante H√§mmern des Spechts vernehmen. Mit gezielten Schl√§gen seines kr√§ftigen Schnabels auf die Baumrinde jagt er Insekten ‚Äď ein Ger√§usch, das wie der Herzschlag des Waldes klingt.

Auch der Mäusebussard ist im deutschen Wald wohnhaft. Er zählt zu den häufigsten Greifvögeln in Deutschland. Er ernährt sich von kleinen Säugetieren wie Mäusen, Vögeln oder auch von Aas.

Unter den gefiederten Waldbewohnern sticht der Eichelh√§her hervor, dessen leuchtend blaue Federn in der Sonne schimmern. Sein vielseitiger Speiseplan umfasst Eicheln, N√ľsse, Samen, Insekten und manchmal sogar Eier ‚Äď ein wahrer Allesfresser unter den V√∂geln.

Der Kuckuck ist ein faszinierender Vogel und bekannt f√ľr seinen charakteristischen “Kuckuck”-Ruf. Er ern√§hrt sich haupts√§chlich von Insekten und ihren Larven. Seine Nahrung besteht aus verschiedenen Arten von Raupen, K√§fern, Heuschrecken, Fliegen und anderen wirbellosen Tieren. Der Kuckuck ist zudem ein geschickter J√§ger, der seine Beute oft von einer erh√∂hten Position aus beobachtet und dann z√ľgig zuschl√§gt.

Das Rotkehlchen, ein lieblicher und vertrauter Anblick in unseren W√§ldern, passt seine Ern√§hrung den Jahreszeiten an. Im Fr√ľhling und Sommer genie√üt es Insekten und W√ľrmer, w√§hrend es im Herbst zu Beeren, Fr√ľchten und gelegentlich sogar zu Gartenabf√§llen wechselt.¬†

In den letzten Jahrzehnten ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europ√§ischen L√§ndern der Wolf zur√ľckgekehrt. Der Grauwolf ist seit den 2000er Jahren wieder heimisch. Der Wolf ist ein vielseitiger J√§ger. In Deutschland rei√üt er Wildtiere wie Rehe oder auch Wildschweine. Jedoch ern√§hren sich W√∂lfe auch von kleineren S√§ugetieren wie V√∂geln oder Aas. Um ein Tier wie einen Hirsch zu jagen, arbeiten die W√∂lfe im Rudel. Zusammen koordinieren sie ihre Jagdstrategie. Dabei sind sie sehr ausdauernd.

Dies sind nur einige der faszinierenden Tiere, die wir in unseren heimischen W√§ldern mit ein wenig Gl√ľck antreffen k√∂nnen.

Kornblume in Bl√ľhwiese

Ungew√∂hnliche Beziehungen bei Tieren ‚Äď Raben und W√∂lfe

Immer wieder gibt es ungew√∂hnliche Beziehungen zwischen verschiedenen Tierarten. Diese beruhen darauf, dass Arten voneinander profitieren. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass W√∂lfe und Raben bei der Jagd zusammenarbeiten. Dabei k√∂nnen Raben die W√∂lfe zu Beutetieren f√ľhren, indem sie sie in der Ferne ersp√§hen und anschlie√üend die W√∂lfe ‚Äěrufen‚Äú. Der Rabe frisst das Aas, was der Wolf zur√ľckl√§sst. Sowohl der Wolf als auch der Rabe profitieren somit von dieser gemeinsamen Strategie.¬†

Fortpflanzung der heimischen Tiere im Wald

Die Fortpflanzung unserer heimischen Tiere im deutschen Wald variiert je nach Art.

Rehe haben eine Paarungszeit, die als Brunft bekannt ist und im Juli und August stattfindet. Die Paarung erfolgt nach einer Art Ritual, bei dem die M√§nnchen, B√∂cke genannt, um die Aufmerksamkeit der weiblichen Rehe, Ricken genannt, buhlen. Daf√ľr verfolgen die B√∂cke die Ricken teilweise kilometerweit.

Wildschweine haben keine feste Paarungszeit. Die Hauptgeburtenzeit liegt jedoch im Fr√ľhjahr. Wildschweinm√ľtter, Bachen genannt, sind in der Gesellschaft ihrer Jungen besonders aggressiv. Hier ist Abstand geboten.

√Ąhnlich wie bei den Rehen wird die Paarungszeit des Rotwilds auch als Brunft bezeichnet. Diese findet im Herbst statt. Auch hier k√§mpfen die M√§nnchen (Hirsche) um die Gunst der Weibchen (Hirschk√ľhe). Nach etwa 8 Monaten Tragzeit werden die K√§lber im Fr√ľhjahr geboren.

Kornblume in Bl√ľhwiese

F√ľchse haben ihre Paarungszeit im Winter und die Tragzeit betr√§gt nur etwa 50 Tage. Die Jungen, auch als Welpen oder Fuchskinder bekannt, werden im Fr√ľhjahr geboren.

Die Paarungszeit der Wölfe findet in der Regel zwischen Januar und März statt. Nach einer Tragezeit von etwa 63 Tagen bringt das Weibchen vier bis sechs Welpen zur Welt. In der Regel paart sich nur das Wolfspaar, auch als Alpha-Paar bezeichnet. Dieses steht in der Rangordnung an der Spitze des Rudels.

Uhus haben feste Paarungszeiten im Winter. Das Weibchen legt 1-4 Eier, die etwa 35 Tage bebr√ľtet werden. Die Jungen werden im Fr√ľhjahr fl√ľgge.

Die Fortpflanzung des Rotkehlchens erfolgt in der Regel w√§hrend der Fr√ľhlings- und Sommermonate. Die Brutdauer betr√§gt 13 bis 15 Tage. Das Weibchen bleibt in dieser Zeit auf dem Nest und wird vom M√§nnchen mit Nahrung versorgt. Wenn die Bedingungen gut sind, k√∂nnen Rotkehlchen in der Brutsaison sogar eine zweite und dritte Brut haben.

Gefährdete Wildtiere in deutschen Wäldern

Die deutschen W√§lder sind die Heimat vieler verschiedener und faszinierender Tierarten. Doch leider ist der Lebensraum Wald vielen verschiedenen Umweltbedrohungen ausgesetzt. Einfl√ľsse und Bedrohungen auf den Wald stellen ebenfalls eine Bedrohung f√ľr die Gesundheit der Tiere dar und ver√§ndern den Lebensraum

Zu einer der gr√∂√üten Bedrohungen z√§hlt der Klimawandel. Die Ver√§nderungen der Temperatur und des Niederschlags wirken sich auf den Wald aus. Hitzewellen, D√ľrre und vermehrte Waldbr√§nde k√∂nnen zu Sch√§digungen von B√§umen f√ľhren und das Wachstum von sch√§dlichen Organismen wie Insekten und Pilzen beg√ľnstigen. Was den Wald betrifft, betrifft auch direkt die im Wald lebenden Tierarten. So haben die Ver√§nderungen im Klima beispielsweise erhebliche Auswirkungen auf die Verf√ľgbarkeit von Ressourcen wie Wasser und Nahrung.

Eine weitere Bedrohung ist die Luftverschmutzung. Schadstoffe aus der Industrie, dem Verkehr und der Landwirtschaft k√∂nnen die Luftqualit√§t beeintr√§chtigen. Insbesondere Stickstoffdioxid und bodennahes Ozon k√∂nnen B√§ume sch√§digen und die Anf√§lligkeit f√ľr Krankheiten erh√∂hen. Einige Insekten, wie der Borkenk√§fer, k√∂nnen gro√üe Sch√§den im Wald verursachen, indem sie B√§ume schw√§chen oder t√∂ten. Der Borkenk√§fer kann sich aufgrund milderer Winterbedingungen und hoher Temperaturen schneller vermehren.¬†

Auch menschliche Aktivit√§ten wie Waldrodungen, Stra√üenbau und die Ausdehnung von Siedlungen k√∂nnen zu einer Fragmentierung des Waldes f√ľhren. Dies beeintr√§chtigt die nat√ľrlichen Lebensr√§ume von Pflanzen und Tieren sowie die √∂kologische Vielfalt.¬†

Bem√ľhungen zur Wiederansiedlung von Tierarten, die zuvor aus der Region verschwunden waren, k√∂nnen nicht nur positive Auswirkungen haben, sondern stellen auch neue Dynamiken und Herausforderungen f√ľr die bestehenden √Ėkosysteme dar. Ein Beispiel daf√ľr ist die R√ľckkehr des Wolfes nach Deutschland.

Um ein Bewusstsein f√ľr die bedrohten Arten zu schaffen, wurde die Rote Liste erstellt. Sie ist ein umfassendes Verzeichnis der Arten, die weltweit als gef√§hrdet eingestuft sind, bzw. bereits ausgestorben sind. Auch viele Arten, die in Deutschland vorkommen, sind auf der roten Liste aufgef√ľhrt. So z√§hlen zum Beispiel diverse Fledermausarten, der Schwarzstorch, der Luchs und viele verschiedene Insektenarten wie die Wildbiene oder der Schmetterling zu den Tieren, die bedroht sind.

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Blumen im Winter?! – Das passiert mit den Bl√ľhwiesen im Winter

Blumen im Winter?! – Das passiert mit den Bl√ľhwiesen im Winter

Blumen im Winter?! – Das passiert mit den Bl√ľhwiesen im Winter

Ein farbenfroher Teppich aus Wildblumen schm√ľckt im Sommer die Landschaft. In ihm tummeln sich Wildbienen, Schmetterlinge, K√§fer und andere Insekten. Jetzt, wo der Herbst sich dem Ende neigt und der Winter immer n√§her r√ľckt, f√§rben sich nicht nur die Laubb√§ume wundervoll bunt und verlieren ihre Bl√§tter. Auch die Blumen auf den Bl√ľhwiesen bereiten sich auf den langen Winter vor.

In diesem Blogartikel werfen wir einen n√§heren Blick darauf, was mit den Wildblumen auf den Bl√ľhwiesen im Winter passiert und wie die verschiedenen Tiere und Insekten sich auf den bevorstehenden Winter vorbereiten. Dieser Prozess ist faszinierend und gibt uns einen Einblick in die erstaunliche Anpassungsf√§higkeit der Pflanzen- und Tierwelt.

Geheimnisse der Wildblumen im Herbst: Vorbereitung auf den Winter

Der Herbst ist eine faszinierende Jahreszeit, in der sich die Natur auf den Winter vorbereitet. Während die Blätter der Bäume in leuchtenden Farben erstrahlen und langsam beginnen ihre Blätter zu verlieren, beginnen viele Wildblumen mit ihrem ganz eigenen Prozess, um sich auf die kalten Monate vorzubereiten. 

Eine bemerkenswerte Anpassung, die Wildblumen im Herbst vornehmen, ist das Zur√ľckziehen von N√§hrstoffen in ihre Wurzeln. Dieser Prozess, auch als Seneszenz bezeichnet, erm√∂glicht es den Pflanzen, ihre wertvollen Ressourcen √ľber den Winter hinweg zu konservieren. W√§hrend die Bl√§tter welken und abfallen, werden die N√§hrstoffe in den Wurzeln gespeichert, um im Fr√ľhling erneut genutzt zu werden.

Einige Pflanzen bilden im Herbst Samenkapseln oder Fr√ľchte aus. Diese dienen nicht nur der Vermehrung der Pflanzen, sondern sind ebenfalls eine wichtige Nahrungsquelle f√ľr V√∂gel und andere Tiere. W√§hrend die Tiere sich von den Fr√ľchten ern√§hren, tragen sie unwissentlich zur Verbreitung der Pflanzen bei.¬†

Einige Wildblumen haben im Gegensatz zu anderen Pflanzenarten einen zweij√§hrigen Wachstumszyklus. Ein Beispiel daf√ľr ist die K√∂nigskerze.

Kornblume in Bl√ľhwiese

Im ersten Jahr bildet sie eine Blattrosette und investiert all ihre Energie in die Entwicklung ihrer Wurzeln. Im folgenden Jahr w√§chst aus dieser Blattrosette dann eine Bl√ľte heran, welche ebenfalls Samen enth√§lt. Dieser Lebenszyklus erm√∂glicht es den Pflanzen, sich optimal an ihre Umgebung anzupassen und erlaubt es ihnen, sich erfolgreich zu verbreiten.

W√§hrend die Wildblumen im Herbst ihre N√§hrstoffe zentrieren (Verlagerung der N√§hrstoffe aus den Bl√§ttern in die Wurzeln oder andere Speicherorgane wie Zwiebeln) und damit ihre Bl√§tter welken, behalten Gr√§ser ihre Struktur h√§ufig bei und betreiben so lange wie m√∂glich Fotosynthese.¬† Verschiedene Tier- und Pflanzenarten k√∂nnen in den dichten Grasb√ľscheln Schutz vor den winterlichen Witterungen finden.

Warum wir unsere Bl√ľhwiesen auch im Winter stehen lassen¬†

Bl√ľhwiesen sind ein wichtiger Bestandteil des Naturschutzes und tragen zur F√∂rderung der Biodiversit√§t und zur Erhaltung von Lebensr√§umen f√ľr Insekten und andere Tiere bei.¬†

Eine Frage, welche uns h√§ufig gestellt wird, ist, weshalb wir unsere Bl√ľhwiesen mehrj√§hrig anlegen und warum wir diese nicht einfach vor dem Winter abm√§hen und im Fr√ľhjahr neu auss√§en.

Die Antwort darauf ist, dass die Pflanzen der Bl√ľhwiese im Winter zwar kein Angebot mehr an Pollen und Nektar als Futterquelle f√ľr die Insekten bieten. Dennoch haben sie weiterhin eine wichtige Funktion: Zum einen speichern die Pflanzenreste CO‚āā. Zum anderen dienen Bl√ľhwiesen auch im Winter als Lebensraum f√ľr zahlreiche Insekten, welche in den St√§ngeln √ľberwintern. Mehr dazu, wie Insekten in den Bl√ľhwiesen √ľberwintern, findest du im n√§chsten Abschnitt.

Neben dem Schutz vor den winterlichen Witterungen tragen mehrj√§hrige Bl√ľhwiesen zur Bodengesundheit bei. J√§hrliche Bodenbearbeitung, um jedes Fr√ľhjahr neue Bl√ľhwiesen anzulegen, k√∂nnte die Bodengesundheit beeintr√§chtigen und die Lebensr√§ume von Bodenorganismen wie z.B. den Regenw√ľrmern beeintr√§chtigen. Regenw√ľrmer sind von entscheidender Bedeutung, um die Bodenstruktur zu verbessern und N√§hrstoffe im Boden zu zirkulieren. Durch das Anlegen von mehrj√§hrigen Bl√ľhwiesen bleibt der Boden intakt. Dies tr√§gt langfristig zu einer ges√ľnderen Umwelt bei.

Wildbienen im Winter: Ihre erstaunliche √úberlebensstrategie

Wildbienen sind faszinierende Tiere, welche h√§ufig im Schatten ihrer ber√ľhmten Verwandten, den Honigbienen stehen. Sobald der Herbst kommt und die Natur sich langsam aber sicher auf den Winter vorbereitet, zeigen Wildbienen erstaunliche F√§higkeiten, um sich an die ver√§nderte Umgebung anzupassen und um den Winter zu √ľberleben.¬†

Viele Wildbienenarten leben, im Gegensatz zu ihren Verwandten, den Honigbienen solitär. Dies bedeutet, dass sie alleine leben und Nester anlegen. Im Sommer legen sie ihre Eier in diese Nester und versorgen ihre Larven mit Pollen und Nektar. 

Im Herbst haben die Larven ihre Entwicklung gr√∂√ütenteils abgeschlossen und verpuppen sich. Die verpuppten Larven der Wildbienen √ľberwintern in ihren Nestern, die sich oft in totem Holz, in der Erde oder in hohlen St√§ngeln befinden. Diese Nester dienen als Schutz vor den niedrigen Temperaturen und anderen widrigen Bedingungen des Winters. Die Winterruhe erlaubt es den Wildbienen, die Wintermonate gesch√ľtzt zu √ľberstehen. Sobald es Fr√ľhling wird, schl√ľpfen die jungen Bienen aus ihren Zellen.

Im Gegensatz zu Wildbienen leben die Honigbienen innerhalb ihrer Gemeinschaft und halten in ihrem Bienenstock Winterruhe. Sie ernähren sich von den Vorräten, die sie im Sommer gesammelt haben. Dazu zählen Honig und Pollen.

Wie √ľberleben Schmetterlinge den Winter?

Schmetterlinge √ľberwintern in einer Vielzahl von Entwicklungsstadien. Abh√§ngig, je nach Art, √ľberwintern sie als Ei, Larve, Puppe oder sogar als erwachsener Falter. Die Schmetterlingsarten Admiral oder Tagpfauenauge √ľberwintern beispielsweise als ausgewachsener Falter in Hohlr√§umen.

Kornblume in Bl√ľhwiese

Bei diesen Hohlr√§umen kann es sich auch um deinen Schuppen handeln. Aber auch Dachb√∂den oder Baumh√∂hlen nutzten die Tiere als R√ľckzugsort. In dieser Phase verlangsamen sie ihren Stoffwechsel stark. Dies erlaubt ihnen ausreichend Energie zu sparen, um den niedrigen Temperaturen zu trotzen.

Andere Schmetterlingsarten, wie die des kleine Wiesenv√∂gelchen √ľberwintern als Larve in der Vegetation. Diese Larven finden Schutz unter Bl√§ttern oder in Grashalmen der Bl√ľhwiesen und verbringen die Wintermonate in einem Zustand der Diapause, einer Art Winterruhe.

Exkurs – Zecken im Herbst

W√§hrend der Gedanke an Zecken im Sommer bei den meisten Menschen noch recht pr√§sent ist, denken vermutlich die wenigsten im Herbst und Winter √ľber diese kleinen Tiere nach. Kein Wunder, wo M√ľcken, Wespen und andere Insekten in diesen kalten Jahreszeiten auch weniger pr√§sent sind.

Jedoch, anders als viele Insekten, die im Winter in die Winterstarre gehen, um Energie zu sparen, bleiben Zecken aktiv und suchen nach Wirten, um sich zu ernähren. Dies sind meistens Tiere mit Fell, wie z.B.  Mäuse und Rehe. Sie dienen als Schutz und die Zecken ernähren sich von ihnen. 

√úberwintern Zecken nicht an einem Wirt, suchen sich Zecken einen gesch√ľtzten Ort, um den Winter zu √ľberdauern. Dies k√∂nnen Spalten in einer Baumrinde, unter Laub oder in Totholz sein. Diese Orte bieten der Zecke eine hohe Luftfeuchtigkeit und Schutz vor kalten Temperaturen. Zudem nutzen sie Nester von M√§usen oder Fuchsh√∂hlen als Verstecke. Eine dicke Schneedecke gef√§llt Zecken √ľbrigens auch. Denn unter ihr ist es w√§rmer als der Gefrierpunkt.

Ein weiterer √úberlebensmechanismus von Zecken im Winter ist die Eiablage. Weibliche Zecken legen im Herbst ihre Eier an gesch√ľtzten Orten ab und sterben dann. Die Eier √ľberwintern und im Fr√ľhjahr schl√ľpfen die Larven, um sich auf die Suche nach Wirten zu machen.

Sobald die Temperatur jedoch unter 4 ¬įC f√§llt, sind Zecken weniger aktiv. In dieser Phase gehen auch Zecken in eine Art Winterstarre, um ihren Stoffwechselprozess zu reduzieren. In diesem Zustand k√∂nnen sie Wochen bis Monate ohne Nahrung auskommen. Zecken werden aktiv, sobald es mehrere Tage lang sieben Grad Celsius oder w√§rmer ist. In Deutschland erstreckt sich die Zeckensaison normalerweise von Februar bis Oktober, kann aber je nach Wetter variieren. Bei milden Wintern erwachen Zecken fr√ľhzeitig, oder sie verfallen gar nicht in die Starre. Dies zeigt, dass Zecken zunehmend das ganze Jahr √ľber aktiv sind.

Unabh√§ngig von der Jahreszeit ist Vorsicht vor Zecken geboten, da sie gef√§hrliche Krankheitserreger √ľbertragen k√∂nnen. Schutzma√ünahmen wie lange Kleidung, festes Schuhwerk und regelm√§√üige Kontrollen des K√∂rpers sind sinnvoll. Bei einem Zeckenstich sollte die Zecke vorsichtig mit einer Pinzette oder Zeckenzange entfernt werden. Insgesamt erfordert die Anwesenheit von Zecken, auch im Winter, Aufmerksamkeit und Vorsicht w√§hrend Outdoor-Aktivit√§ten, unabh√§ngig von der Temperatur.

Insekten im Winter

Hast du dich auch schon mal gefragt, wo die vielen kleinen Tierchen, welche im Sommer so zahlreich durch die Luft schwirren oder eifrig durchs Gras rascheln, im Winter sind?Kaum neigt sich der Herbst dem Ende zu, scheinen die Insekten wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Und tatsächlich sind sie das in gewisser Weise auch. Ebenso wie Wildbienen oder Schmetterlinge haben Käfer und andere Insekten ihre ganz eigene Überlebensstrategie, um durch den Winter zu kommen. 

Um sich vor den winterlichen Bedingungen zu sch√ľtzen, graben sich viele K√§fer bereits im Herbst in den Boden ein. Dieses unterirdische Versteck bietet den kleinen Tierchen nicht nur Schutz vor den eisigen Temperaturen, auch sch√ľtzt es sie vor Fressfeinden. Andere Insekten suchen Unterschlupf unter Laub oder Steinen. Insekten wie zum Beispiel Wanzen, Heuschrecken und Zikaden √ľberwintern in der Diapause. Dieser Zustand f√§hrt den Stoffwechsel auf ein Minimales herunter und erm√∂glicht den Insekten ausreichend Energie zu sparen, um durch den Winter zu kommen. Andere Insektenarten, welche im Normalfall den Winter nicht √ľberleben, nutzen eine andere Strategie, um ihre Nachkommen durch den Winter zu bringen. Zu diesen Insekten z√§hlt beispielsweise der Marienk√§fer. W√§hrend die erwachsenen Tiere im Herbst sterben, √ľberstehen ihre Nachkommen den Winter als Ei oder als Larven. Bevor die Weibchen sterben, legen sie ungef√§hr 1800 bis 3500 Eier. Um die Eier vor winterlichen Wettereinfl√ľssen und Fressfeinden zu sch√ľtzen, legen die Weibchen ihre Eier unter Bl√§tter, in Rinden oder im lockeren Erdboden ab. In diesen Verstecken sind die Eier etwas isoliert. Im Laufe der Zeit entwickeln sich aus diesen Eiern Larven, welche im Fr√ľhling als adulte Marienk√§fer hervorkommen. Trotz der Bem√ľhungen des Weibchens wachsen aus den bis zu 3500 Eiern nur wenige Marienk√§fer heran.

Ganzjährige Bedeutung der Wildblumen

Egal ob Schmetterling, Marienk√§fer oder Wildbienen. Jede Art hat ihre ganz eigene faszinierende √úberlebensstrategie, um der kalten Jahreszeit zu trotzen und im Fr√ľhjahr unsere Wiesen, Felder und G√§rten erneut zu beleben.¬†

Kornblume in Bl√ľhwiese

Nicht nur im Sommer spielen die Wildblumenwiesen eine wichtige Rolle als Lebensraum f√ľr diese Tierchen. Auch im Winter, selbst wenn die Bl√ľten und Pflanzen verbl√ľht und verwelkt sind, bieten Bl√ľhwiesen einen Lebensraum und einen R√ľckzugsort. Auch bieten die Samen vieler Wildblumen im Herbst und Winter eine wichtige Nahrungsquelle f√ľr V√∂gel und Kleintiere. Damit unterstreicht die Bl√ľhwiese, mit ihren vielf√§ltigen Funktionen ihre ganzj√§hrige Bedeutung f√ľr die Biodiversit√§t.

FAZIT

Bl√ľhwiesen haben auch im Winter eine wichtige Funktion, indem sie Lebensr√§ume f√ľr Insekten schaffen und diese dort auch ihre Larven f√ľr die Vermehrung sicher ablegen k√∂nnen.¬†

Auch wenn Bl√ľhwiesen im Winter vielleicht gr√§ulich-br√§unlich aussehen, sind sie voller Leben!¬†

Unterst√ľtze du jetzt auch das Leben in den Bl√ľhwiesen mit einer Patenschaft in deiner Region – das ist du auch ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk f√ľr deine Liebsten.¬†

ARTENPOST

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Nachhaltige Landwirtschaft – Keine Ernte ohne Naturschutz?

Nachhaltige Landwirtschaft – Keine Ernte ohne Naturschutz?

Nachhaltige Landwirtschaft – Was hat Naturschutz mit einer erfolgreichen Ernte zu tun?

Der Oktober steht vor der T√ľr und wir n√§hern uns einem der √§ltesten Feste √ľberhaupt – dem Erntedankfest, das seit rund 5.000 Jahren gefeiert wird.

Wir m√∂chten diesen Anlass nicht nur daf√ľr nutzen, um dankbar f√ľr die t√§gliche Arbeit von Landwirtinnen und Landwirten zu sein, sondern m√∂chten auch darauf aufmerksam machen, wie wichtig ein Zusammenspiel zwischen Landwirtschaft und Naturschutz ist.¬†

Denn ohne eine funktionierende Natur funktioniert auch die Landwirtschaft nicht. 

Was landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland leisten, vor welchen Herausforderungen sie t√§glich stehen und was Bl√ľhwiesen und andere Naturschutzma√ünahmen mit ihren Ernteertr√§gen zu tun haben – darum geht es in diesem Blogartikel. Viel Spa√ü beim Lesen!

Was die Landwirtschaft in Deutschland leistet

In Deutschland leben 83 Mio. Menschen. Von ihnen arbeiten im Jahr 2022 fast eine Million in rund 258.740 landwirtschaftlichen Betrieben daran, uns alle mit sicheren und hochwertigen Nahrungsmitteln zu versorgen (vgl. Statistisches Bundesamt, 2022). Sie bewirtschaften und pflegen ungef√§hr die H√§lfte der Fl√§che Deutschlands. Das entspricht ca. 16,6 Mio. Hektar. Rein rechnerisch kann damit rund 90 % des Bedarfs an Lebensmitteln in Deutschland aus heimischer Erzeugung gedeckt werden (vgl. Bundesministerium f√ľr Ern√§hrung und Landwirtschaft, 2020). Wobei dieser Wert in der Praxis durch Faktoren wie der Globalisierung und der Arbeitsteilung niedriger ausf√§llt.

Kartoffeln, Milchprodukte, Schweinefleisch und Getreide geh√∂ren jedenfalls beispielhaft zu den Produkten, mit denen Deutschland den Eigenbedarf decken k√∂nnte. Gem√ľse und vor allem Obst dagegen werden weitestgehend aus anderen L√§ndern importiert.

Was Landwirte daf√ľr leisten, wird bei einem Blick auf ihre t√§glichen Aufgabenbereiche klarer. Denn diese sind vielf√§ltig und umfangreich:¬†

‚ÄěWer einen Betrieb erfolgreich f√ľhren will, muss nicht nur die Produktionsabl√§ufe beherrschen, sondern sich mit Betriebswirtschaft bis in die Weltm√§rkte auskennen, eine gro√üe Vielfalt an rechtlichen Vorschriften und F√∂rderrichtlinien verstehen, beachten und nutzen, moderne Techniken und digitale Anwendungen beherrschen, √ľber tiergerechte Haltung und schonende Bodenbearbeitung Bescheid wissen, ein Gesp√ľr f√ľr Marketing haben und vieles mehr‚Äú, so das Bundesministerium f√ľr Ern√§hrung und Landwirtschaft (2020, S. 9).

Dass das nicht einfach ist, liegt auf der Hand. Vor allem, da Vorgaben, Gesetze und Marktbedingungen einem ständigen Wandel unterliegen.

Herausforderungen f√ľr Landwirtinnen und Landwirte

Biene auf einer Lavendelbl√ľte

Nicht nur das eben genannte erforderliche Wissen, sondern auch der Produktionsdruck f√ľr landwirtschaftliche Betriebe steigt stetig an. Da der Lebensmitteleinzelhandel vor allem preiswerte Produkte zu immer gr√∂√üeren Absatzmengen nachfragt, ist zwar die Menge an erzeugten Produkten in der Landwirtschaft gestiegen, scheinbar widerspr√ľchlich ist die Anzahl der Betriebe und Besch√§ftigten jedoch gesunken. Die verbliebenen Betriebe bewirtschaften immer gr√∂√üere Fl√§chen und wirtschaften effizienter.¬†

Laut den Angaben des BMEL (2020) gab es 1980 beispielsweise noch √ľber 800.000 Betriebe, die jeweils eine Fl√§che von durchschnittlich 14,6 Hektar bewirtschafteten. Im Jahr 2016 lag die Zahl bei nur noch 275.400 Betrieben mit einer durchschnittlichen Betriebsgr√∂√üe von 60,5 Hektar. Denn √ľberleben k√∂nnen vor allem gro√üe, wachstumsorientierte Betriebe, f√ľr die sich Investitionen in teure, moderne Landmaschinen mehr lohnen, als f√ľr kleinere Betriebe und die somit die steigenden Kosten tragen k√∂nnen.

Neben dem Produktionsdruck erschweren die finanziellen Umst√§nde den Beruf in der Landwirtschaft. Denn trotz t√§glicher harter Arbeit ist das Einkommen niedrig. Bei Haupterwerbsbetrieben lag das durchschnittliche j√§hrliche Einkommen einer Arbeitskraft zwischen den Jahren 2013/14 bis 2017/18 bei rund 31.800 Euro, wobei davon u.a. noch Aufwendungen f√ľr k√ľnftige Investitionen bestritten oder Betriebsschulden getilgt werden m√ľssen. Das Einkommen von Arbeitskr√§ften kleinerer Betriebe lag sogar nur bei rund 15.100 Euro pro Jahr (vgl. BMEL, 2020).

Die Betriebe sind deshalb auf staatliche Hilfe angewiesen und nutzen dar√ľber hinaus noch andere betriebliche Einkommensquellen, z.B. aus der Erzeugung erneuerbarer Energien in eigenen Biogasanlagen, aus der Forstwirtschaft oder aus der F√ľhrung eines eigenen Hofladens zur Direktvermarktung.¬†

Versch√§rft wird die Gesamtsituation durch den Klimawandel, der vermehrt Extremwetterereignisse wie D√ľrre und Starkregen hervorruft und somit Anbaufl√§chen und Wasserressourcen gef√§hrdet. Das kann zu Ernteausf√§llen f√ľhren. Dem gegen√ľber steht die wachsende Weltbev√∂lkerung, die es zu ern√§hren gilt.

Und auch die Bedrohung der Artenvielfalt trifft als große Herausforderung auf die Landwirtschaft.

Warum Artenvielfalt f√ľr die Landwirtschaft so wichtig ist

Marketingmaßnahmen gemeinsam mit Continental

Der R√ľckgang der Artenvielfalt wird schon seit vielen Jahren beobachtet. Nach der bekannten Krefelder Studie (2017) lie√üe sich ein R√ľckgang der Fluginsekten-Biomasse von 76 Prozent in deutschen Schutzgebieten zwischen 1989 und 2016 nachweisen.

Dazu z√§hlen auch Wildbienen und andere wichtige Best√§uber wie Schmetterlinge und Schwebfliegen. Doch die Best√§ubungsarbeit von Obstb√§umen, Gem√ľsepflanzen und vielen anderen Nutzpflanzen durch Insekten ist grundlegend wichtig f√ľr die Ern√§hrung des Menschen. Ohne sie g√§be es weniger Fr√ľchte, Gem√ľse, N√ľsse, Samen und Kr√§uter auf unseren Tellern.

Laut eines europ√§ischen Wissenschaftsteams (CODRIS, 2006) sind etwa 84 Prozent der europ√§ischen Nutzpflanzen von Fremdbest√§ubung durch Insekten abh√§ngig. Das Forschungsteam fand heraus, dass ein Zusammenhang zwischen dem R√ľckgang der Bienenvielfalt und dem lokalen Aussterben von Nutzpflanzen- und Best√§uberarten besteht.

Wie wichtig ein Zusammenspiel zwischen funktionierender Natur und Landwirtschaft ist, wissen Landwirte sehr gut. Zahlreiche Landwirtinnen und Landwirte nehmen freiwillig an Agrarumwelt- und Klimaprogrammen teil (vgl. BMEL, 2020) oder engagieren sich f√ľr den Tier- und Umweltschutz in ihrer Gemeinde – so wie unsere Partnerlandwirtin Anneke Dusche, √ľber die Du mehr in diesem Blogartikel erfahren kannst. Dar√ľber hinaus sind Vorgaben im Umwelt-, Tier-, Arbeits- und Verbraucherschutz l√§ngst Standard und im internationalen Vergleich in der EU streng geregelt.

Was k√∂nnen wir also noch gegen das Artensterben und als Unterst√ľtzung f√ľr die Landwirtschaft tun? Nun, hier kommen unsere Bl√ľhwiesen ins Spiel‚Ķ

    Bl√ľhwiesen: Mehr als nur sch√∂n

    Artengl√ľck Hoodie Produktbild nachhaltige Kleidung

    Bl√ľhwiesen sind nicht nur sch√∂n anzusehen. Die bunten, bl√ľhenden Fl√§chen sind Lebensraum f√ľr eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten, darunter auch die wichtigen Best√§uber.¬†

    Mit Artengl√ľck setzen wir uns als Startup daher u. a. f√ľr mehr Bl√ľhfl√§chen in Deutschland, √Ėsterreich und der Schweiz ein. Bereits mit √ľber 60 Landwirtinnen und Landwirten legen wir √∂kologisch wertvolle Bl√ľhwiesen aus Saatgut mit √ľber 40 verschiedenen heimischen Wildblumen und Kulturpflanzen an. Gemeinsam mit einer Vielzahl von Unternehmen konnten wir so bereits √ľber 300.000 Quadratmeter Lebensraum f√ľr Best√§uber, andere Insekten & Co. schaffen (Stand: 2023).

    Der √∂kologische Mehrwert ist vielf√§ltig. Ein weiterer Vorteil ist eine verbesserte Bodengesundheit. In einem Experiment konnten wir vor Kurzem zeigen, dass eine Bl√ľhwiese Wasser deutlich schneller aufnehmen kann als ein konventioneller Rasen. Bis ein ganzes Glas Wasser im Boden versickerte, dauerte es beim Rasen etwa 10 Minuten – bei der Bl√ľhwiese nur unschlagbare 2 Minuten. Bl√ľhwiesen k√∂nnen damit Starkregen viel besser aufnehmen und abfangen. Die Bl√ľhpflanzen sorgen au√üerdem daf√ľr, den Boden mit ihren Wurzeln tiefgr√ľndig aufzulockern und Humus aufzubauen.

    Auch die Anzahl der Sch√§dlinge wird reduziert, da Bl√ľhwiesen auch einen Lebensraum f√ľr N√ľtzlinge schaffen, die Sch√§dlinge auf nat√ľrliche Art und Weise in Schach halten.

    Naja und obendrein sehen sie eben auch super aus Рegal ob im Garten, auf landwirtschaftlichen Grenzertragsgebieten oder auf dem eigenen Firmengelände.

      Fazit

      Wir finden: Landwirtinnen und Landwirte √ľberw√§ltigen t√§glich eine gewaltige Aufgabe f√ľr die Gesamtgesellschaft. Dem geb√ľhrt unser Dank und Respekt! Im Artikel haben wir die vielseitigen Herausforderungen aufgezeigt, die ein Beruf in der Landwirtschaft mit sich bringt.

      Mit Bl√ľhwiesen und anderen Naturschutzma√ünahmen k√∂nnen wir die Landwirtschaft unterst√ľtzen, da Bodengesundheit und Artenvielfalt zur erfolgreichen Ernte beitragen.¬†

      Hast Du Lust, auch zu unterst√ľtzen? Dann schau doch mal auf unserer Website vorbei – dort kannst Du Bl√ľhpatenschaften √ľbernehmen – oder schlag uns Deinem Unternehmen f√ľr ein Bl√ľhwiesenprojekt vor!

      ARTENPOST

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      Die Zusammenarbeit mit Artengl√ľck

      Die Zusammenarbeit mit Artengl√ľck

      ESG- & CSR-Projekte: Wie wir regionalen Naturschutz transparent und langfristig mit Unternehmen umsetzen

      Lange, lange ist es her, da hatte unser Gr√ľndungsteam einen Gedanken, der sie nicht mehr losgelassen hat: Wie w√§re es, wenn wir Naturschutz und Landwirtschaft so miteinander verbinden k√∂nnen, dass die Artenvielfalt, landwirschtaftlich Besch√§ftigte, die Wirtschaft und die Gesellschaft davon profitieren k√∂nnen?¬†

      Sie √ľberlegten hin und her und kamen schlie√ülich auf die z√ľndende Idee: “Lass uns direkt vor der Haust√ľr transparente Naturschutzma√ünahmen gemeinsam mit Landwirten und Landwirtinnen durchf√ľhren”

      Gesagt, getan! Das ist √ľber 2,5 Jahre her. Artengl√ľck hat mittlerweile bereits √ľber 300.000 Quadratmeter Naturschutzma√ünahmen umgesetzt – dank der Unterst√ľtzung von Unternehmen und Privatpersonen – und das nicht nur deutschlandweit, sondern seit 2023 auch in √Ėsterreich und der Schweiz.

      Montage eines Saatgutautomaten an einem Bl√ľhfeld

      Eine Infotafel und ein Saatgutautomat werden an einem Bl√ľhfeld von Continental montiert. Hier k√∂nnen Gro√ü und Klein dann aktiv werden und mit Seedballs selber Blumen pflanzen.

      Gemeinsam ist besser als einsam

      Naturschutz ist ein Gemeinschaftsprojekt! Seit Jahren gibt es viele Bem√ľhungen, Naturschutzma√ünahmen m√∂glich zu machen, h√§ufig mit Spenden und Freiwilligenarbeit. Wir haben uns gefragt, wie wir Engagement f√ľr die Natur wirklich nachhaltig und langfristig in unsere Welt integrieren k√∂nnen. Mit Artengl√ľck haben wir eine M√∂glichkeit geschaffen, dass sich sowohl Privatpersonen, Vereine, Stiftungen als auch als Unternehmen regional und ganz einfach f√ľr die Natur engagieren k√∂nnen.¬†

      Naturschutz kann einerseits √ľber Gesetze in der Politik beeinflusst werden, andererseits √ľber Multiplikatoren, wie Institutionen und Unternehmen. Wenn Naturschutz nicht mehr als “freiwillige Spende‚ÄĚ sondern als normaler Teil des Wirtschaftsgeschehens integriert wird, kann wirklich eine gr√ľne und zirkul√§re Wirtschaft entstehen und so ein positiver Einfluss auf die Natur geschaffen werden. Genau darauf m√∂chten wir mit Artengl√ľck hinarbeiten: Win-Win-Situationen f√ľr Natur, Wirtschaft und Gesellschaft schaffen.

       

      Doch wie genau könnt Ihr als Unternehmen mit uns zusammenarbeiten? 

      Wir sind √ľberzeugt: Es ist m√∂glich, wirtschaftlichen Erfolg und den Schutz unseres Planeten gleichzeitig voranzutreiben.

      Daf√ľr f√ľhren wir langfristig angelegte Naturschutzprojekte in Land- und Forstwirtschaft, wie beispielsweise Bl√ľhwiesen, Feldvogelfenster und Waldaufforstungen, durch. Gemeinsam mit Unternehmen realisieren wir diese Projekte als mehrj√§hrige CSR-Ma√ünahmen, denn wir sind der √úberzeugung, dass Alle einen Beitrag zum Naturschutz leisten k√∂nnen.

      Euer CSR Projekt mit Artengl√ľck – wie w√ľrde die Zusammenarbeit mit Artengl√ľck aussehen?

      Aussaat der Bl√ľhfelder mit Verg√∂lst im Jahr 2021: Wo jetzt noch brauner Acker zu sehen ist wird es bald bunt bl√ľhen. ¬©Hauke-Mueller-Fotografie

      1. Naturschutzmaßnahme auswählen:
      Hier besprechen wir gemeinsam, welche Ma√ünahmen Ihr mit uns umsetzen wollt. Ob firmeneigene Bl√ľhwiese, Feldvogelfenster, Wald oder die Unterst√ľtzung aller drei Naturschutzma√ünahmen gleichzeitig – Ihr habt die freie Wahl

      2. Wunschregion auswählen:
      Sollen die Naturschutzmaßnahmen 30 Kilometer um Euer Unternehmen oder lieber direkt deutschlandweit an weiteren Wunschstandorten verteilt sein?
      Wir garantieren Euch firmeneigene Naturschutzmaßnahmen innerhalb von 30km von Eurem Wunschstandort.

      3. Raus in die Natur: Umsetzung der Naturschutzmaßnahmen:
      Jetzt geht es darum, die Naturschutzprojekte auch wirklich durchzuf√ľhren. Transparenter geht es nicht!
      Vor allem nicht, wenn Eure Mitarbeitenden und eure Kundschaft zum Termin mit eingeladen werden und selbst in einem Teamevent mit Hand anlegen können.

      4. Marketing und Kommunikation f√ľr Dein Engagement:
      ‚ÄúTu Gutes und sprich dr√ľber‚ÄĚ Gemeinsam erarbeiten wir eine Strategie zur authentischen Nachhaltigkeitskommunikation. Euer Engagement zahlt sich direkt in Eurem Employer Branding, Image, PR & Marketing aus – durch gezielte Ma√ünahmen, wie z.B. Team-Events, Pressekonferenzen, Social-Media-Posts und vieles mehr.

      5. Reporting / Pflege / Kommunikation:
      Wir k√ľmmern uns um die Pflege der Naturschutzma√ünahmen und bringen Euch regelm√§√üig auf den neuesten Stand, sodass Ihr auch direkt etwas f√ľr den Nachhaltigkeitsbericht habt.
      Auch die Kommunikation l√§uft weiter. Wenn es summt und brummt, bietet sich die herrliche Kulisse perfekt f√ľrs n√§chste Event an. Parallel helfen wir Euch √ľber die gesamte Dauer der Zusammenarbeit mit der Kommunikation der Naturschutzma√ünahmen sowohl intern als auch extern. Ob Redaktionsplan f√ľr Social Media, Landingpage oder Pr√§sentationen. Wir unterst√ľtzen Euch mit Rat, Tat, Informationen, Materialien und Strategien.

       

      Die Schritte, wie Ihr mit uns zusammenarbeiten könnt, findet Ihr auch als PDF-Flyer zum Download hier.

      ARTENPOST

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      How to Bl√ľhwiese – eigenes Bl√ľhbeet anlegen

      How to Bl√ľhwiese – eigenes Bl√ľhbeet anlegen

      Hast Du schon einmal √ľber eine eigene Bl√ľhwiese in Deinem Garten oder Unternehmen nachgedacht, aber wei√üt nicht, wie Du das Ganze angehen sollst? Wir zeigen Dir in wenigen Schritten, wie Du selbst Hand anlegen kannst und das Summen und Brummen vor Deiner Haust√ľr f√∂rdern kannst!¬†

      Denn was gut zu wissen ist: Bl√ľhwiesen dienen als Nahrungsquelle f√ľr Best√§uberinsekten. Selbst mit einem kleinen Bl√ľhbeet erh√∂hst Du damit die Biodiversit√§t in Deiner Region, verbesserst die Bodenqualit√§t und hilfst dabei, die Nahrungsgrundlage der Menschen zu sichern. Also ran an die Beete!

      Bl√ľhwiese anlegen

      Im Video erklärt Dir Niklas, wie Du vorgehst. 

      Unten findest Du die Anleitung auch nochmal Schritt f√ľr Schritt zum Nachlesen.¬†

      Was Du benötigst:

      • Spaten
      • Harke
      • Saatgut
      • gelber Sand (optional)

      Ein Hinweis vorweg: Lege Deine Bl√ľhwiese am Besten im Fr√ľhjahr oder Herbst an.

      Step-by-step-Anleitung

      Schritt 1: Standort auswählen

      Der erste Schritt beim Anlegen einer Bl√ľhwiese ist die Wahl des Standorts. Es ist am besten, einen sonnigen Bereich mit gut durchl√§ssigem Boden zu w√§hlen, da diese Bedingungen von Wildblumen bevorzugt werden. Wenn m√∂glich, w√§hle also einen Ort, der nicht durch B√§ume oder Str√§ucher beschattet wird und in dem der Boden nicht allzu dicht ist.

      Schritt 2: Boden umgraben

      Sobald Du den geeigneten Standort gefunden hast, bereite den Boden sorgf√§ltig vor. Entferne daf√ľr zun√§chst alle gro√üen Steine und Unkraut mit einem Spaten und schaufle den Boden anschlie√üend um, indem Du die Erde von der einen Stelle zur anderen bewegst. Achte darauf, dass Du nicht zu tief gr√§bst, da Du sonst das Bodenleben und die Mikroorganismen st√∂ren k√∂nntest.

       

      Schritt 3: Feinkr√ľmelig harken

      Nachdem Du den Boden umgegraben hast, nimm Deine Harke zur Hand und harke den Boden feinkr√ľmelig, sodass eine glattere Oberfl√§che entsteht. Damit verbesserst Du den Bodenschluss.

      Bienen, Hummeln & Co. - mit Bl√ľhwiesen bieten wir den flei√üigen Brummern einen wichtigen R√ľckzugsort.

      Schritt 4: Aussaat 

      F√ľr ein optimales Ergebnis und gro√üe Wirkung empfehlen wir Dir, regionale Samenmischungen zu w√§hlen, da regionale Pflanzenarten besser an die klimatischen Bedingungen und Bodenverh√§ltnisse angepasst sind und die Biodiversit√§t in der Region besser f√∂rdern k√∂nnen!

      Tipp: Schau doch mal in unserem Shop vorbei. Dort findest Du Saatgutmischungen passend sowohl f√ľr die Fr√ľhjahrsaussaat als auch Sp√§tsommeraussat. Achte bei Deiner Saatgutmischung au√üerdem darauf, dass sie mehrj√§hrig ist, damit Deine Bl√ľhwiese in den Folgejahren wieder von selbst aufbl√ľht. So hast nicht nur Du l√§nger etwas davon, sondern auch Deine Umwelt.

      Um Deine Samen auszusäen, mische sie optionaler Weise vorher mit gelbem Sand. Das kann dabei helfen, das Saatgut möglichst gleichmäßig zu verteilen, da Du genau siehst, wo genau Du bereits ausgesät hast.

        Schritt 5: Festtreten oder anwalzen 

        Tritt die Samen fest oder nutze eine Walze! So bekommen sie Bodenschluss und werden nicht vom Wind verweht. 

        Sollte es sehr trocken und warm draußen sein und kein Regen in der nächsten Woche angesagt sein, solltest Du die Fläche noch leicht bewässern. 

        Achte zuk√ľnftig bei der Pflege darauf, dass die Samen nicht austrocknen oder von V√∂geln gefressen werden. Hier kann ein Schutznetz helfen, das die Samen so lange bedeckt, bis sie keimen und einige Zentimeter gewachsen sind. Grunds√§tzlich gilt: Wildblumen bevorzugen einen m√§√üig trockenen Boden, weshalb Du das Gie√üen auf trockene Perioden beschr√§nken kannst.¬†

        ‚ÄĒ Fertig! Jetzt hei√üt es Abwarten und Summen & Brummen genie√üen!

          Fazit:

          Bl√ľhwiesen sind eine gro√üartige M√∂glichkeit, Deinen Garten oder eine brachliegende Fl√§che aufzuwerten. Doch nicht nur das – Bl√ľhwiesen bieten auch viele √∂kologische Vorteile wie z.B. Bienen- und Schmetterlingsfreundlichkeit. Mit diesen einfachen Schritten kannst Du einen Beitrag zur Artenvielfalt in Deiner Region leisten!

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