Biodiversitätsstrategie als Erfolgsfaktor
Ob Nachhaltigkeitsmananger, HR oder Marketingabteilung – Ihr wollt genauer erfahren, welche Vorteile ihr von einer Zusammenarbeit mit Artenglück und einem Nachhaltigkeits-Engagement in eurem Unternehmen habt? Dann seid ihr hier genau richtig.
Neben dem ökologischen Mehrwert kann ein glaubwürdig umgesetztes und transparent kommuniziertes Engagement auch wirtschaftliche Vorteile bieten.
Was wir euch bieten
Eure Vorteile
Kundenbindung
77 % der befragten Führungskräfte aus Konsumgüter- und Handelsunternehmen geben an, dass Nachhaltigkeitsinitiativen die Kundenbindung erhöhen.
Unsere Naturschutzprojekte sind greifbar und erlebbar: Sie finden in der Region eurer Kunden statt, sind besuchbar und ermöglichen aktive Beteiligung – von Community-Events und gemeinsamen Pflanzaktionen bis hin zu langfristigem gemeinsamen Umweltengagement mit euren Kunden.
Erfahrt mehr darüber, wie Continental die gemeinsamen Blühwiesenprojekte nutzt, um B2B-Kunden aktiv einzubinden und die Kundenbeziehung zu stärken.
Employer Branding
74 % der Beschäftigten in Deutschland würden sich eher bei einem nachhaltigen Unternehmen bewerben.
Gemeinsame Erlebnisse in der Natur können den Teamgeist und die Identifikation mit dem Unternehmen sowie eure Attraktivität als Arbeitgeber stärken.
Unser Partnerunternehmen Mondelēz International zeigt, wie durch Naturschutz-Projekte Teambuilding umgesetzt werden kann.
Gesteigerter Verkauf
Produkte mit ESG-bezogenen Aussagen erzielten über fünf Jahre durchschnittlich 28 % kumuliertes Wachstum – gegenüber 20 % bei Produkten ohne solche Aussagen.
Viele Kunden berücksichtigen ökologische Aspekte bei ihren Kaufentscheidungen. Eine konkrete und nachvollziehbare ESG-Kommunikation kann das Engagement eines Unternehmens sichtbar machen, Vertrauen in die Marke stärken und emotionale Verbindungen schaffen. So können nicht nur bestehende Kunden gebunden, sondern potenziell auch neue Zielgruppen erreicht und die Marktposition langfristig gefestigt werden.
Wie die Hörspielfolge mit Bibi & Tina zur gemeinsamen Waldaufforstung zu einer der meistverkauften und reichweitenstärksten wurde, erfahrt ihr hier.
Nachhaltigkeitsreporting
Die regulatorischen Anforderungen an die Nachhaltigkeits-Berichterstattung steigen.
Die CSRD verpflichtet bestimmte große Unternehmen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung.
Unsere Projekt- und Monitoring-Daten können als Grundlage für die Darstellung konkreter Biodiversitätsmaßnahmen in der Nachhaltigkeitsberichterstattung dienen.
Nachhaltigkeitsrichtlinien
Ob verpflichtend oder freiwillig – hier findet ihr eine Übersicht der wichtigsten Richtlinien und deren Relevanz für eure Berichterstattung.
CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive)
EU-Richtlinie, die Unternehmen zur Berichterstattung über Umweltaspekte verpflichtet – unter dem dazugehörigen Standard ESRS E4 müssen auch Biodiversitätsmaßnahmen transparent gemacht werden.
Der Anwendungsbereich der CSRD wurde 2026 auf EU-Ebene neu gefasst. Er umfasst grundsätzlich Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten und einem jährlichen Nettoumsatz von mehr als 450 Millionen Euro. Für Unternehmen aus Drittstaaten gelten gesonderte Schwellenwerte. Die konkrete Berichtspflicht sollte anhand der jeweils aktuellen nationalen Umsetzung geprüft werden.
Der zugehörige Standard ESRS E4 regelt die Berichterstattung über Biodiversität und Ökosysteme.
ESRS E4 (European Sustainability Reporting Standard E4)
Ist Teil des CSRD und legt fest, wie Unternehmen über Biodiversität und Ökosysteme berichten müssen.
Die wichtigsten Anforderungen:
- Strategie & Übergangspläne: Wie integriert das Unternehmen Biodiversität in seine Geschäftsstrategie?
- Wesentliche Auswirkungen, Risiken & Chancen: Welche positiven und negativen Einflüsse hat das Unternehmen auf Ökosysteme?
- Richtlinien & Maßnahmen: Welche internen Biodiversitätsstrategien und Schutzmaßnahmen bestehen?
- Ziele & Kennzahlen: Konkrete, messbare Ziele und KPIs für Biodiversitätsmaßnahmen.
- Finanzielle Auswirkungen: Analyse der finanziellen Risiken und Chancen durch Biodiversitätsveränderungen.
Doppelte Wesentlichkeitsanalyse
Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse ist ein zentraler Bestandteil der CSRD-Berichterstattung. Unternehmen sollen dabei auch ihre Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft bewerten.
Dabei gibt es zwei Perspektiven:
- Finanzielle Wesentlichkeit: Welche Nachhaltigkeitsthemen haben Einfluss auf die finanzielle Lage des Unternehmens?
- Impact-Wesentlichkeit: Welche Auswirkungen hat das Unternehmen auf Umwelt und Gesellschaft?
EMAS (Eco-Management and Audit Scheme)
EU-Umweltmanagementsystem zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung von Unternehmen. Biodiversität gilt als Schlüsselbereich und muss bei der Analyse des betrieblichen Kontexts sowie der Bewertung direkter und indirekter Umweltaspekte berücksichtigt werden.
GRI (Global Reporting Initiative)
Die Global Reporting Initiative (GRI) ist ein international anerkanntes, freiwilliges Framework für ESG-Berichterstattung. Der Standard GRI 101: Biodiversity 2024 definiert Indikatoren zum Schutz von Lebensräumen und hilft Unternehmen, ihre Biodiversitätsauswirkungen transparent zu machen.
TNFD (Taskforce on Nature-related Financial Disclosures)
Die TNFD unterstützt Unternehmen dabei, naturbezogene Abhängigkeiten, Risiken und Chancen zu erkennen und in ihre Finanzstrategie zu integrieren.
Mit Fokus auf den Schutz und die Wiederherstellung von Ökosystemen bildet der LEAP-Ansatz ein zentrales Analyseelement. Der vierstufige Prozess zur Biodiversitätsanalyse umfasst:
- Locate: Identifikation von Schnittstellen zwischen Geschäftsaktivitäten und Natur
- Evaluate: Bewertung von Abhängigkeiten und Umweltauswirkungen
- Assess: Analyse naturbezogener Risiken und Chancen
- Prepare: Entwicklung einer Biodiversitätsstrategie und Berichterstattung
SBTN (Science-Based Targets for Nature)
Die SBTN stellen Methoden und Leitlinien bereit, mit denen Unternehmen ihre Auswirkungen und Abhängigkeiten von der Natur bewerten, priorisieren und darauf aufbauend eigene wissenschaftsbasierte Ziele festlegen können. Die Methoden umfassen unter anderem die Bereiche Land, Süßwasser und Ozeane.
DGNB-Zertifizierung (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen)
Das DGNB-Zertifizierungssystem bewertet Bauprojekte ganzheitlich und berücksichtigt dabei unter anderem ökologische Qualität und Ressourcenschonung. Je nach Zertifizierungssystem und Projekt können auch Kriterien zur Biodiversität am Standort einfließen, beispielsweise naturnah gestaltete Außenflächen sowie begrünte Dächer und Fassaden.